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True Crime: Streets of L.A.

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Die hohe Kunst des Kämpfens
Ein weiterer Punkt, bei dem True Crime seine Konkurrenten klar ausstechen soll, ist das Kampfsystem. Nick Kang beherrscht nämlich eine für seine Gegner erschreckend hohe Zahl an Moves, mit denen er sich kaum vor Kollegen aus reinrassigen Beat'em Ups verstecken braucht. Doch jeder fängt mal klein an, so auch Kang. Man startet ins Spiel mit einem festgelegten Set an Standart Martial-Art Moves, bestehend aus Schlag-, Tritt- und Wurfvarianten.
Im Verlauf des Spiels gewinnt man Zugang zu verschiedenen Trainingscentern, die in ganz Los Angeles verteilt sind. Dort werden euch neue Martial-Art Techniken beigebracht, unter anderem Judo, Pro Wrestling, Ken Po oder Wu Shu. Doch anwenden dürft ihr sie erst, nachdem ihr den jeweiligen Meister dieses Kampfstils besiegen konntet. Habt ihr dies allerdings einmal geschafft, könnt ihr alles Erlernte jederzeit anwenden, egal wo ihr euch befindet. Bei True Crime gibt es keinen Unterschied zwischen den Möglichkeiten auf der Straße oder in einem Gebäude. Wenn euch danach ist, könnt ihr also ruhig einem ahnungslosen Passanten den Arm brechen oder ihn mit einem Schulterwurf gegen eine Hauswand schleudern - ob euch das auf der Jagd nach Verbrechern weiterbringt, ist allerdings eher fraglich.
Es sind auch Kampf-Kombos möglich, die vor allem gegen mehrere Schurken gleichzeitig Wirkung zeigen. Ist man von einer ganzen Gang umzingelt, dreht sich die Kamera übrigens stets in die Position mit der besten Übersicht. Der jeweils nächste Gegner wird dabei automatisch anvisiert.
Die Kampf-Animationen sind äußerst flüssig und detailliert. Auch die Kollisionsabfrage, die in früheren Builds aus dem letzten Jahr vor allem im Nahkampf noch zu wünschen übrig ließ, scheint mittlerweile gut gelungen zu sein.
Neben dem ausgeprägten Nahkampfsystem hat Luxoflux auch die Revolverhelden unter euch nicht vergessen. Es gibt zahlreiche Pistolen, Maschinengewehre, Pumpguns, aber auch Messer, Schlagstöcke und vieles mehr. Erfreulich ist auch, dass man beidhändig bewaffnet sein kann und das in jeglicher Kombination. Dabei funktioniert das Zielsystem ebenfalls eigenständig, sodass man auf zwei Schurken gleichzeitig feuern kann. Doch wie schon bei den Kampfstilen heißt es auch hier erst einmal mit normalem Auto-Targeting anzufangen. Mittels verschiedenen Schießständen erlernt man dann das Multi-Targeting, aber auch Bullet-Time à la Max Schmerz und gezielte Schüsse auf bestimmte Körperteile wie bei Eternal Darkness. So soll es im Verlauf des Spieles möglich sein, einem Verbrecher ins Bein zu schießen, um ihn dann verhören zu können.

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Das Prinzip der stetigen Entwicklung der Hauptfigur in Kampfeskunst und Waffengebrauch nimmt seine Fortsetzung auch bei den Autos.
Es wird über 30 verschiedene Fahrzeuge in den Strassen von L.A. geben, die alle frei zugänglich sind oder zugänglich gemacht werden können, indem man zum Beispiel den verdutzten Fahrer aus dem Auto zerrt. Echtzeit-Schäden sind ebenfalls integriert, nicht nur bei den Wagen, sondern auch bei großen Teilen der Umgebung, egal ob drinnen oder draußen. Sucht man sogenannte Auto Shops auf, erhält man allerlei Upgrades für den fahrbaren Untersatz. Mit der Zeit sind so spektakuläre Manöver wie das Balancieren auf einer Seite oder gekonnte 180° Wendungen möglich. Lizenzierte Fahrzeuge sind bis jetzt noch nicht bestätigt, aber vielleicht überrascht uns Luxoflux ja dann doch mit Ferraris und Dodges an der einen oder anderen Straßenecke.

 Autor:
Michael Nittnaus
Vorschau
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Prognose:
4/5
Leserhype:
7.0