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Tales of Symphonia

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Tales of Confrontation
Eines der Kernelemente in jedem Rollenspiel ist wohl das Kampfsystem. In RPGs wird traditionsgemäß oft und lange gekämpft, viele nicht so hartgesottene Spieler rümpfen angesichts nerviger Zufallsbegegnungen, langwieriger Menüklickerei und statischer Rundenkämpfe die Nase. Wie ist also der harte Rollenspielalltag bei Tales of Symphonia geregelt?

Kenner der Serie wissen in etwa, was sie erwartet. Die Kämpfe in den "Tales of..."-Spielen laufen seit jeher dynamisch in Echtzeit ab, Action ist also garantiert. Der Spieler steuert einen der Helden auf dem Schlachtfeld, die Mitstreiter werden von der KI gesteuert. Deren Verhalten könnt ihr aber dank vielfältiger Einstellungsmöglichkeiten im Voraus determinieren, notfalls erteilt man ihnen im Kampf per Menü ad hoc explizit Befehle (zum Beispiel wenn man sie auf einen bestimmten Gegner loslassen will, oder ein bestimmtes Item oder ein bestimmter Zauber benutzt werden soll - das Spielgeschehen wird im Menü eingefroren und ihr habt alle Zeit der Welt, Entscheidungen zu treffen). Neben den obligatorischen Zaubersprüchen erlernt ihr auch diverse Specials, die sich auf einen von vier Buttons legen lassen und dem gegnerischen Gewürm besonders hart zusetzen. Combo-Fanatiker und Hack'n'Slash Fans werden also genauso gut bedient wie gewiefte Taktiker. Als ob das nicht schon actionreich genug wäre, hat Namco noch ein besonderes Feature mit hineingepackt: Wer möchte, kann mit bis zu drei Freunden zusammen in den Kampf ziehen. Jeder menschliche Spieler übernimmt ein Partymitglied, heiße kooperative Gefechte sind vorprogrammiert. Aufgabenteilung ist bei fetten Endbossen empfohlen und ihr braucht nicht einmal GBAs dafür (der kleine Seitenhieb Richtung Square sei mir vergönnt). Die Kämpfe finden zwar auf einem dreidimensionalen Feld statt, auf dem ihr euch frei bewegen könnt, Charakter und anvisierter Feind befinden sich aber immer auf einer Ebene. Die anfangs angesprochenen Zufallsbegegnungen sind nicht vorhanden, ihr seht eure Kontrahenten schon vorher und könnt, sofern ihr geschickt genug seid, einen Kampf vermeiden.
 
Andererseits lebt der Rollenspielheld nicht von Kämpfen allein. In den zahlreichen Dungeons finden sich natürlich auch Puzzles und Rätsel, damit die kleinen grauen Zellen auch ein wenig gefordert werden. So nebenbei ist der Spieler auch damit beschäftigt, zahlreiche Nebenhandlungen mitzuerleben, und neue Partymitglieder zu finden - für Abwechslung ist also gesorgt. Wenn man einmal nicht mehr weiter weiß, kann man mittels "Consultation"-Befehl die Helden untereinander beraten lassen. Die Dialoge geben nicht nur Auskunft über die Beziehungen der Charaktere zueinander, oftmals lassen sich daraus auch hilfreiche Tipps und neue Destinationen ermitteln.
 Autor:
Alfred Fank
Vorschau
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Prognose:
5/5
Leserhype:
8.6