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Resident Evil 4

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Auf dem ersten Marsch ins Dorf kann man zunächst die Gegend bewundern, muss einigen Fallen ausweichen und kann die ersten Gegner schlachten. Soweit so gut. Splatterfreunde werden sich freuen, dass ein gezielter Schuss so manches zum Platzen bringen kann.
Abgesehen davon arbeitet man jetzt mit Trefferzonen, d.h. ein Gegner der am Bein verwundet wurde, humpelt, ein laufender Gegner fällt hin usw. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesen Dorfbewohnern nicht mehr um die bekannten Umbrella-Zombies, sondern lebende Menschen. Diese sind bewaffnet mit Sensen, Äxten und vielem weiteren spitzen Zeug. Einen speziellen Freund trefft Ihr gleich beim ersten Besuch im Dorf.

Ihr werdet schnell feststellen, dass die wahnsinnigen Einwohner Euch sofort sehr zahlreich im Nacken hängen. Was tun? Mit allen aufnehmen kann man es nicht, also schnell in ein nahe gelegenes Haus flüchten und mittels Action Button einen Tisch vor die Tür schieben. Während die Meute draußen gegen die Tür hämmert, könnt Ihr innen die Treppe nach oben gehen und Euch dort umschauen: Ah, ein Fenster!
Schnell aus dem Fenster geklettert – langsam kommt die übliche Resident Evil Panik auf -, in Sicherheit! … was ist das für ein Geräusch? Eine Kettensäge erwacht hinter Euch brüllend zum Leben. Dreht Ihr Euch um, blickt Ihr in das Gesicht Eures speziellen Freundes. Dort steht ein großer Mann mit einer noch größeren und äußert blutigen Kettensäge. Und so geht es weiter über die Dächer – während Ihr die einige Gegner erledigt, sitzt Euch die Panik ständig im Nacken. Denn wer denkt, dies sei nicht ganz die Art von Resident Evil, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Atmosphäre und vor allem die Wanderungen bei Nacht, bzw. in dunklen Häusern mit den neuen Ansichten zu einem wahren Alptraum werden können. Vor allem eine Art Verfolgungswahn stellt sich schon nach wenigen Minuten ein und Ihr werdet sehen, dass man sicht dann wesentlich schwerer tut, um eine Ecke oder eine Tür zu gehen.

Mikami hat für spätere Levels allerdings auch effektivere Waffen versprochen. Es wird unter anderem Handgranaten, Handfeuerwaffen, MGs und Heckenschützengewehre geben. Natürlich kann auch so Allerlei zerstört und getötet werden, bis hin zu den Kühen im Stall der Bauern. Und das Gefühl verfolgt zu werden wird niemals von Euch ablassen. Es gilt immer, schlauer zu sein als der Gegner. Ihr könnt mit dem neuen Action Button nahezu alles bewegen, Leitern voll mit Gegnern umkippen und Euch freischlagen, wenn einer der Dörfler Euch in seine Griffel bekommt.

Im späteren Storyverlauf könnt Ihr Euch auf einen komplett dunklen Level im Mondlicht freuen, bei dem Eure einzige Chance den Gegner zu sehen darin besteht, die Reflexionen Ihrer Waffen im Mondlicht zu entdecken oder zu hoffen, dass einer eine Fackel dabei hat. Dazu kommen natürlich beklemmende Melodien, oder noch schlimmer: Absolute Stille dringt aus den Boxen. Die Erwartung auf ein kommendes Ereignis wird unerträglich, denn wenn es kommt, kommt es überraschend und sehr laut! Es wird realistischer und unheimlicher als jedes Resident Evil zuvor. Gleichzeitig wird das Überleben zu einem wahren Horrortrip.

Um es mit den Worten Shinji Mikamis zu sagen: Macht euch nicht in die Hosen…
Unsere Prognose: 5 / 5
 Autor:
Christian Leinen
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Prognose:
5/5
Leserhype:
9.8