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Prince of Persia: Warrior Within

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Aus dem Nichts auftauchende und endlos scheinende Gegnerwellen wie im Vorgänger wird es zum Glück nicht mehr geben. Betritt man einen Raum mit fünf Feinden darin, ist der Kampf nach Monster Nummer Fünf auch wirklich fertig (endlich ohne die lästige Schwert-Einsteck-Animation wohlgemerkt). Allerdings sind die vorhandenen Gegner härter und man trifft in kürzeren Abständen auf sie. Generell wird viel mehr gekämpft, Rätsel und Sprungpassagen sollen aber laut den Entwicklern nicht vernachlässigt worden sein. Neben den normalen Gegnern wird es in Warrior Within auch einige Bosskämpfe geben, ein weiteres Manko des Vorgängers also, das behoben wurde. Dabei konnten wir in der Demo Version einerseits auf einem Schiff gegen eine leckere, aber tödliche Piratenkönigin im Catwoman-Look kämpfen, andererseits mussten wir einen ziemlich dreist an den Cave Troll aus Lord of the Rings angelehnten Riesen zu Boden bringen. Diese Bosskämpfe werden das Gameplay sicher bereichern und den Schwierigkeitsgrad etwas anheben. Laut den Entwicklern wird es nun übrigens vier Schwierigkeitsgrade geben, sodass Spieler aller Klassen das passende für sie finden dürften.
 
Training für Hirn und Körper
Im Gegensatz zum Kampfsystem hat sich bei den Jump’n’Run Passagen nicht derart viel geändert - und das ist auch gut so. Schließlich machte es bereits in Sands of Time einen Heidenspaß elegant und mit einer Körperbeherrschung, die seines gleichen sucht, Wände entlang zu rennen, an Fahnenstangen zu schwingen und mit einem Dreifachsalto stilsicher auf einem Schalter zu landen. Neu können auch Vorhänge als Lianen missbraucht werden. Die Kritik einiger, dass solch akrobatische Hochleistungen eben grade nicht derart einfach ausführbar sein sollten und die erfolgreiche Absolvierung einer Sprungpassage schlussendlich nichts weiter verlangte als mit richtigem Timing einen Knopf zu drücken, wurde von Ubisoft offensichtlich nicht berücksichtigt. Allerdings hätten dann natürlich wieder andere Spieler die Nase gerümpft.
 
Fallen wird es selbstverständlich auch wieder haben, und dieses Mal können sie sogar in die Kampftaktik eingebaut werden. So kann man heranstürmende Feinde beispielsweise auf ein inaktives Stachelfeld locken und dieses dann im richtigen Moment mit einem Schalter aktivieren.
Von allfälligen Rätseln, die über “Drücke Schalter A, damit sich Türe B öffnet” hinausreichen, war in der Demo Version leider noch nichts zu sehen, es wurde uns aber versichert, dass auch der Kopf nicht zu kurz kommen wird bei Warrior Within.
 
Stand uns bei Sands of Time noch die Bogenschützin Farah zur Seite (oder im Weg), treffen wir dieses Mal auf Kaileena, eine abtrünnige Dienerin der Kaiserin der Zeit. Was sie genau für eine Rolle spielen wird, ist noch unklar, man darf also gespannt sein.
 Autor:
Michael Nittnaus
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Prognose:
4/5
Leserhype:
7.0