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Prince of Persia: Warrior Within

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Der Weg des Kriegers
Neben dem generell düstereren Design in Warrior Within, das der Atmosphäre eine Schwere verleiht, welche der vielschichtigen Geschichte angemessen scheint, schlägt sich der “reifere” Ansatz natürlich besonders im Gameplay nieder, das im Vergleich zu Sands of Time viel action- und kampforientierter ist.
 
Das Hauptziel der Entwickler war es hierbei, dem Kampfsystem noch mehr akrobatische Elemente beizufügen, die praktisch nahtlos aneinander gereiht werden können. Damit konnte man erreichen, dass der Kampfstil des Prinzen viel abwechslungsreicher, aber auch komplexer ist und bei gekonnter Ausführung Kombos gelingen, die an einen (sehr blutigen) Tanz erinnern. Und weil sich im Vergleich zum Vorgänger so viel verändert hat, gab es für das Kampfsystem sogar einen eigenen Namen: Das Free Form Fighting System.
 
Die neue Freiheit im Kampf spiegelt sich auch durch über 50 Waffen wieder, die man im Spiel findet, teils als bekannte Upgrades des Hauptschwertes, vor allem aber auch als Sekundärwaffen wie andere Schwerter, Äxte oder Keulen, die direkt auf dem Schlachtfeld gefunden werden. Jede Waffe hat dabei spezielle Eigenschaften, die das Kampfverhalten stark beeinflussen (Gewicht, Durchschlagskraft und Zerbrechlichkeit). Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, zwei Waffen gleichzeitig schwingen zu können, wobei die Sekundärwaffe auch als Wurfgeschoss verwendet werden kann.
 
Dank Inspiration durch Martial Arts Filme wurden in Warrior Within auch die Interaktionen mit der Umgebung erhöht. So kann man neben der altbekannten Attacke über eine Wand nun auch an herumstehenden Pfosten schwingend die Gegner en masse erledigen. Zudem ist es möglich die Gegner zu packen und sie gegen eine Wand, in ein Loch oder Feuer zu werfen. Abgerundet wird das Ganze durch diverse Finishing Moves, die je nach Waffe variieren und meist besonders blutig enden, wie etwa beim eleganten Köpfen der Gegner. Ohne Blut, aber nicht weniger brutal in Szene gesetzt wird das Strangulieren.
 
Überhaupt fließt literweise roter Lebenssaft in Warrior Within und manchmal fragt man sich, ob es die Entwickler da nicht etwas übertrieben haben, schließlich kam Sands of Time noch komplett ohne aus. Die deutsche Version wird diesbezüglich übrigens wieder eine Sonderbehandlung von Ubisoft erhalten und nicht ohne, aber mit weniger Blut auskommen.
 Autor:
Michael Nittnaus
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Prognose:
4/5
Leserhype:
7.0