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Legend of Zelda: Twilight Princess

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Mit ein paar weiteren Schwerthieben befreie ich mich von meinen Peinigern und verfolge den Anführer erneut in Richtung Ruine. Ich stelle mit Erstaunen fest, dass er auf mich zu warten scheint. Will er mich verhöhnen? Was hat er nur vor? Mittlerweile haben sich die Wolken über Hyrule zu einem ausgewachsenen Gewitter entwickelt. Regen prasselt auf mich nieder, leichte Nebelschwaden ziehen über das Land hinweg und Eponas Hufe treiben je nach Art des Untergrundes das Wasser aus dem aufgeweichten Boden. Weiter reite ich dem Anführer hinterher, durch seichte Wasserstellen und über kleinere Hindernisse. Der Regen hat unterdessen aufgehört und die Wolken lichten sich. Nicht mehr lange und die Sonne wird hinter den Bergen am Horizont untergehen.

Mittlerweile haben wir die Ruine erreicht. Es scheint ein altes Tor mit einer Brücke dahinter zu sein, die über einen breiten Abgrund führt. Ob das früher ein Teil einer Festungsmauer war? Da der Anführer bereits durch das Tor geritten ist, zögere ich nicht, ihm nachzureiten. Dieser bleibt zu meinem Erstaunen abrupt auf der anderen Seite der Brücke stehen. Ich frage mich erneut, was er nur vorhaben könnte. Leider merke ich es erst, als es bereits zu spät ist und einer seiner Untergebenen den Weg hinter mir mit einem brennenden Pfeil in Brand gesetzt und mir somit den einzigen Fluchtweg versperrt hat. Scheinbar will er es auf ein Duell mit mir ankommen lassen, na das kann er haben. Im abendlichen Rot des Himmels bewegt sich der gehörnte Eber des Monsters auf mich zu. Ich treibe Epona erneut mit dem A-Button an und spurte ihm entgegen. Hier fällt die Entscheidung. Links und rechts gähnt ein unendlich scheinender Abgrund. Wenn einer von uns den anderen erwischt, erwartet der unausweichliche Tod, eine zweite Chance gibt es nicht. Kurz bevor wir aufeinandertreffen weiche ich leicht nach rechts aus, nutze aber nicht die Möglichkeit, seinem Angriff per Control-Stick zu entgehen, sondern schwinge per B-Button mein Schwert, um ihn zu treffen, woraufhin er von seinem Eber und in den tiefen Abgrund geschleudert wird. Ich blicke ihm nach in die Dunkelheit und mache mich anschliessend auf, Colin, der noch immer an der am Eber befestigten Lanze festgebunden ist, zu befreien. Vielleicht kann er mir bei meiner weiteren Suche helfen. Ilia ist noch immer irgendwo da draussen...
Wo einst Licht war, herrscht jetzt Dunkelheit
Der Waldtempel... In den alten Tagen war dieser Ort heilig, bis ihn eine Horde Affen zu ihrem Zuhause auserkoren hatte. Heute ist er verfallen und überall von Pflanzen überwuchert und das Böse hat in die einst heiligen Gemäuer Einzug gehalten. Nach Betreten des Tempels bemerke ich sofort die beiden Echsengegner, die wenige Schritte weiter vorne auf mich warten. Ich habe mittlerweile schon einige neue Techniken erlernt, also sollten diese Gegner kein Problem für mich darstellen. Ich stelle mich ohne Zögern meinem Feind. Zu meiner Überraschung sind diese Gegner etwas zäher als die bekannten Goblin-ähnlichen Monster. Während ich die Beiden per L-Button anvisiere, kann ich die bereits in meinem Heimatdorf Toaru erlernten Moves wie den horizontalen Schwung, den vertikalen Hieb oder auch die Stichattacke einsetzen. Per A-Button starte ich ausserdem eine Sprungattacke, während ich mit dem R-Button die gegnerischen Angriffe mit meinem Schild abwehre. Will ich mehr über meine Gegner erfahren, drücke ich die Z-Taste um ein Infofenster einzublenden. Habe ich einen Gegner zu Fall gebracht, sollte ich ihm den Todesstoss versetzen, da er sonst wieder aufsteht und erneut angreift. Diesen führe ich mit einem Druck auf den A-Button aus, wenn ich direkt neben dem am Boden liegenden Gegner stehe. Während dem Kampf kann ich ausserdem mit dem A-Button einen Sprung bzw. eine Rolle ausführen, um ausser Reichweite des Gegners zu kommen, oder im richtigen Moment mit dem B-Button einen Angriff des Gegners parieren. Es ist offensichtlich, dass beide Buttons ganz unterschiedliche Funktionen haben können, die von der jeweiligen Situation abhängig sind. Den C-Stick benutze ich auch hier zur Steuerung der Kamera. Drücke ich ihn nach oben, schaltet ich in die First Person Ansicht, um mir die Umgebung genauer ansehen zu können. Schliesslich habe ich die beiden Gegner und auch die Deku-Pflanze hinter ihnen aus dem Weg geräumt.
 Autor:
Cyril Lutz
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Prognose:
5/5
Leserhype:
9.7