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Legend of Zelda: Twilight Princess

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Doch dann geschieht das Unfassbare. Ein riesiger Eber durchbricht das Tor, das unser Dorf von den weitläufigen Steppen Hyrules trennt. Auf ihm sitzen Goblin-artige Monster. Ilia wird von einem Pfeil getroffen und stürzt ins seichte Wasser der Quelle. Ich will ihr zu Hilfe eilen, doch plötzlich legt sich ein Schleier über meine Augen. Mein Kopf schmerzt. Wurde ich niedergeschlagen? Ich sehe noch, wie die Monster Ilia und Colin packen und sie mit sich nehmen. Ich will ihnen helfen, doch mir wird alles schwarz vor Augen. Das Letze, was ich höre, ist das Geräusch eines Horns. Ich bemerke nicht die Öffnung des schwarzen Portals über meiner geliebten Welt, Toaru, wo all meine Lieben hausen. Als ich aufwache sind alle verschwunden. Der Eber mit den beiden Monstern, aber auch Colin und Ilia. Von Epona fehlt ebenfalls jede Spur. Die Panik steigt in mir auf. Wo können sie nur hin verschwunden sein?! Ich renne durch das aufgebrochene Tor ins Freie und über die Hängebrücke. Als ich auf der anderen Seite ankomme, stockt mir der Atem. Ich stehe vor einer Wand aus Dunkelheit. Wo einst ein sonniger Weg war, herrscht jetzt nichts als Dunkelheit. Ich will mich ihrer Anziehungskraft entziehen, doch sie lässt mich nicht. Sie packt mich, zieht mich hinein. Und so endet es, in Dunkelheit...
Auf der Brücke entscheidet sich unser Schicksal
Epona, mein treues Pferd, du gibst mir Halt in dieser schrecklichen Stunde. Ein Gewitter scheint über der schier unendlichen Steppe Hyrules aufzuziehen. Doch all meine Sinne sind jetzt nur auf eines gerichtet, den Anführer der Monster, die Ilia, die Tochter des Bürgermeisters von Toaru, und ihren kleinen Freund Colin entführt haben. Von Ilia fehlt jede Spur, doch Colin hat sich dieses verabscheuungswürdige Wesen wie eine Trophäe an seine Lanze gebunden. Ich werde nicht zulassen, dass dem Jungen etwas zustösst. Mit Hilfe seines Horns ruft das Ungeheuer auf seinem Rieseneber seine Untergebenen herbei, kleinere Ausgaben seiner selbst, mit brennendem Pfeil und Bogen sowie Keulen bewaffnet. Doch auch ich bin nicht wehrlos. Ich ziehe mein Schwert, bin bereit für den Kampf. Der Feigling von Anführer reitet davon, doch nicht mit mir! Mit Hilfe des A-Buttons gebe ich Epona die Sporen und lege an Geschwindigkeit zu. Ich muss jedoch aufpassen, denn mir stehen nur sechs solche Geschwindigkeitsschübe zur Verfügung, bevor meinem Pferd die Puste ausgeht und es sich erstmal erholen muss. Aber es wird kein Problem sein, den Fiesling einzuholen. Wären da nicht seine Schergen, ebenfalls auf ihren Riesenebern, die mir dicht auf den Fersen sind. Mit Hilfe des C-Sticks blicke ich nach hinten und sehe, wie einige bereits ihre Bogen spannen. Mit Hilfe des R-Buttons nehme ich meinen Schild zu Hilfe, um die Pfeile abzuwehren. Da haben die keulenschwingenden Monster aber schon zu mir aufgeschlossen. Aber es ist kein Problem für mich, sie zuerst mit dem L-Buttton anzuvisieren und sie dann mit einer Schwertattacke, ausgelöst mit dem B-Button, von ihren Schweinen zu werfen. Werde ich durch einen kurzen Moment der Unachtsamkeit selbst von einem Schlag getroffen, wirft mich das ebenfalls zu Boden. Hier bin ich verletzlich, doch Epona ist bereits zur Stelle und ich schwinge mich erneut auf ihren Rücken. Für den Moment habe ich die Schergen des Anführers ausgeschaltet und verfolge nun wieder ihn selbst. Aber es wird nicht lange dauern, bis die Goblin-ähnlichen Kreaturen mir erneut auf den Fersen sein werden.
Während ich die Distanz zwischen dem Anführer der Bande und mir verringere, fällt mein Blick erneut auf die gigantische Steppe, während Sonnenstrahlen durch die dichte Wolkendecke dringen und die Wolken selbst Schatten auf die Umgebung werfen. Sie scheint endlos. Langsam hole ich den Schurken ein, visiere ihn an und schlage ein paar Mal mit meinem Schwert zu, bis er schliesslich einen Teil seiner Rüstung verliert und fast von seinem Reittier fällt. Er kann sich jedoch wieder aufrappeln und hält nun auf eine Ruine im Hintergrund zu. In diesem Moment fallen seine Schergen wieder über mich her. Erneut kann ich ihre Angriffe abwehren und einen Teil von ihnen zu Boden werfen. Doch währenddessen zieht der Anführer erneut davon, mit Colin, der nachwievor an seiner Lanze festgebunden ist. Ich kann mich nicht weiter mit diesen nervigen Monstern beschäftigen, ich muss Colin retten!
 Autor:
Cyril Lutz
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Prognose:
5/5
Leserhype:
9.7