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Legend of Zelda: Twilight Princess

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Erneut werden wir harsch unterbrochen, dieses Mal von Fado: „Hey! Link! Wild gewordene Ziege! Halte sie auf!“ In diesem Moment sehe ich das Tier auch schon den Weg zu Fados Hof herunterrennen. Ich stelle mich ihm in den Weg und versuche es mit dem A-Button aufzuhalten. Natürlich reagiere ich zu spät und die Ziege rennt mich gnadenlos über den Haufen und in Richtung Wald davon. „Was ist los mit dir, Link? Normalerweise hast du doch kein Problem damit, eine Ziege an den Hörnern zu packen und niederzuringen...“, wundert sich der Bürgermeister. „Da habe ich wohl keine andere Wahl als dir den Wert der Ziege vom Gehalt abzuziehen. Das mag vielleicht hart für dich klingen, aber du bist jetzt erwachsen, also solltest du deinen Job gut machen oder die Zeche dafür zahlen. Wie Fado immer sagt, es gehört zum Erwachsensein, für seine Fehler geradezustehen... Aber genug davon. Kannst du nicht nach Ilia suchen und versuchen, Epona zurückzukriegen?“ Na toll, jetzt muss ich auch noch für die Ziege bezahlen... Als ob es nicht schon Strafe genug wäre, niedergetrampelt zu werden. Na egal, jetzt muss ich erstmal nach Ilia und Epona suchen. Wenn ich mich recht erinnere, sind sie in Richtung Wald gegangen.

Als ich den Bach, der unser Dorf mit frischem Wasser versorgt, überquere, bemerke ich etwas den Wasserlauf hinuntertreiben. Hm? Was ist das da im Wasser? Eine Wiege? Und da kommt auch schon die hochschwangere Besitzerin angerannt. Ilia muss wohl noch kurz warten. Ich renne zur verzweifelten Frau und frage sie, was passiert sei. „Oh, hallo Link. Du hast nicht zufällig eine Wiege vorbeitreiben sehen, oder? Ich habe sie aus feiner Baumrinde gemacht. Sie ist für mein Baby, offensichtlich... Oh, was soll ich jetzt nur tun? Wie weit kann sie den Bach runtergetrieben worden sein?“ Ob das eine versteckte Aufforderung gewesen sein könnte? Wie auch immer, als zukünftiger Held ist es natürlich meine Pflicht, der armen Frau ihre Wiege wiederzubeschaffen. Dies kann ich erneut auf zwei verschiedene Arten tun. Entweder springe ich direkt ins kühle Nass und schwimme der Wiege hinterher oder ich benutze einfach per A-Button das am Steg angebundene Boot und fahre damit wesentlich schneller – und darüber hinaus trocken – den Bach hinunter. Gesteuert wird mit Hilfe der L- und R-Buttons. Egal welchen Weg ich wähle, die Frau ist natürlich überglücklich, ihre selbstgemachte Wiege zurückzuerhalten und bedankt sich herzlich bei mir. Ok, damit hätte ich meine gute Tat für heute wohl erledigt, weiter gehts zu Ilia und Epona. Doch was macht dieser Mann da vor seinem Haus? Ah, er wirft mit Steinen auf das grosse Nest der Toaru Bienen im Baum neben seinem Haus. Ob er so an süssen Honig kommen will? Falsch gedacht, denn Toaru Bienen verhalten sich etwas anders als normale Bienen: Sie sammeln den Blumennektar nicht, um daraus Honig zu machen, sondern um ihn in Rubine zu verwandeln. „Ich brauche die Rubine, weil meine Frau unser ganzes Geld für sich nimmt. Bitte erzähl ihr nichts davon“, schildert mir der verzweifelte M ann seine Situation. „Früher war sie so nett, doch mit den Jahren änderte sich auch ihre Einstellung... das Leben ist hart, nicht?“ Tja, dann lasse ich den armen Mann mal in Ruhe weitermachen und gehe weiter. Dummerweise sind die Bienen nicht ebenso verständnisvoll und greifen den Mann nach einem weiteren Steinwurf an. Dieser rettet sich mit einem Sprung ins kalte Nass und entgeht so dem Grossteil der Stiche. Ich renne natürlich sofort zu ihm hin, woraufhin er mich fragt, ob ich nicht mit meinem kleinen Freund, ich wisse schon welchen er meine, versuchen wolle, das Nest herunterzuholen. Ich renne also zu einem kleinen Busch mit Pfeifen-ähnlichen Gewächsen und pfeife mit ihrer Hilfe erneut eine Melodie, woraufhin mein zweiter tierischer Freund, ein Falke, sich auf meinem Arm niederlässt. Mit dem A-Button kann ich diesen in eine durch einen roten Punkt angezeigte und per Control-Stick kontrollierbare Richtung fliegen lassen. Ich ziele also auf das Bienennest, lasse den Falken los und das Nest fällt nach einer Kollision mit diesem herunter und offenbart, begleitet vom typischen Zelda-Jingle, ein paar kostbare Rubine, die ich mir natürlich ohne zu zögern schnappe. Immerhin ein kleiner Ausgleich für die Kürzung meines Gehalts wegen dieser ausgerissenen Ziege. Ich könnte mir jetzt auch noch eines der überall im Dorf anzutreffenden Hühner schnappen und mit diesem ein paar Gleitflug-Ausflüge machen, indem ich mit dem Huhn auf eine erhöhte Position hinaufsteige und dann einfach runterspringe. Ich habe aber schon lange genug getrödelt, weiter gehts in Richtung Wald.
 Autor:
Cyril Lutz
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Prognose:
5/5
Leserhype:
9.7