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Legend of Zelda: Twilight Princess

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„In Ordnung, bist du bereit, die Ziegen zurück in die Scheune zu treiben?“ fragt Fado. Selbstverständlich bin ich das und antworte mit einem kurzen „Ja, das bin ich!“ „Super! Dann steig auf Epona und los geht’s.“ Eine leichte Übung für einen geübten Reiter. Es gibt zwei Methoden, dies zu bewerkstelligen: Einerseits kann ich ohne grossen Aufwand seitlich aufsteigen oder lässig m it Anlauf und einem Satz von hinten auf den Sattel springen, der Kontext-sensitive A-Button macht es möglich. Natürlich entscheide ich mich für die lässige Methode, man ist ja noch jung und dynamisch. So, nun muss ich die 20 Tiere in die Scheune treiben und das möglichst schnell. Erneut kommt mir der A-Button zu Hilfe und lässt mich Schreie ausstossen, um die Tiere aufzuscheuchen. Schon nach kurzer Zeit habe ich mit Eponas Hilfe alle Ziegen in die Scheune dirigiert. Mit den Tieren kann man übrigens auch ringen. Ich muss mich einfach vor einer der Ziegen aufstellen, den A-Button drücken und schon packe ich sie an den Hörnern und lege sie wenige Augenblicke darauf flach. Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich, denn die Tiere können ganz schön sauer werden, was durch ein rotes Leuchten angezeigt wird, und versuchen anschliessend, mich zu rammen. Da ist es schon empfehlenswerter, die Tiere zu streicheln, was ebenfalls per A-Button möglich ist, wenn man sich ihnen seitlich nähert. Aber genug von Ziegen für heute, ich habe schliesslich noch eine Verabredung mit dem Bürgermeister. „Gute Arbeit, Link! Aber könntest du mir bevor du gehst noch einen Gefallen tun? Ein wenig Hürdenspringen mit Epona?“ bittet Fado mit einem leicht verlegenen Gesichtsausdruck. Mhm... ich weiss nicht recht, Ilia hat es mir eigentlich verboten... „Ich weiss, dass es Ilia nicht gerne sieht, aber sie wird schon nichts davon mitkriegen solange wir ihr nichts davon erzählen, meinst du nicht auch?“ Hmm... da dürfte er recht haben, also was soll’s. Über die Hürden zu springen ist eigentlich ganz einfach, einfach darauf zusteuern, mit dem A-Button das Pferd vor der Hürde antreiben und es springt automatisch darüber. Bevor ich losreiten kann, meint Fado noch: „Achte darauf, dass du schnell genug bist. Du willst Epona doch nicht verletzen, also sei vorsichtig, ok?“ Natürlich will ich das nicht und die Sprünge klappen auch auf Anhieb. Damit wäre meine erste Aufgabe im Toaru Dorf erledigt, weiter geht’s zum Bürgermeister. 
Beim Ritt ins Dorf sehe ich den Bürgermeister schon vor seinem Haus stehen und warten. „Na Link, schon aufgeregt?“ fragt er direkt bei meiner Ankunft bei seinem Haus. Kein Wunder, meine Aufregung ist ja auch kaum zu unterdrücken. „Ich wollte noch etwas mit dir besprechen, die köngliche Familie von Hyrule betreffend“, erklärt der Bürgermeister. In diesem Moment kommt seine Tochter Ilia aus dem Haus. Sie schenkt mir kaum Beachtung und geht schnurstracks auf Epona zu. Seit sie erfahren hat, dass ich den Auftrag, nach Hyrule zu gehen, bekommen habe, geht sie mir scheinbar aus dem Weg. Naja, auch egal, ich wende mich wieder dem Bürgermeister und den wichtigen Dingen im Leben zu. Dieser nimmt das Gespräch auch gleich wieder auf: „Wie gesagt, es geht um die königliche Familie, ich...“ „Link!!“ schreit mich in diesem Moment eine weibliche Stimme an. Selbstverständlich handelt es sich um Ilias. Ich drehe mich erschrocken um und sehe sie neben Epona auf dem Boden knien, eines ihrer Vorderbeine betrachtend. „Du bist wieder über Hürden mit ihr gesprungen?! Ich habe dir doch gesagt, du sollst das lassen! Jetzt hat sich Epona eines ihrer Beine verletzt!“ Oh mann, sie hat’s also doch gemerkt... Ich senke meinen Blick zu Boden, wage es nicht, die wütende Ilia anzusehen, suche stattdessen wortlos und verlegen Hilfe bei ihrem Vater, der seinen Blick zu meinem Erstaunen auch gesenkt hatte und jetzt ebenso verlegen zu mir rüberblickt. „Link! Vater!“ schreit die junge Frau erneut. „So könnt ihr’s jedenfalls vergessen, Epona mit nach Hyrule zu nehmen! Erst soll sie sich erholen.“ Ohne auf einen Widerspruch von ihrem Vater oder mir zu warten, läuft sie daraufhin mit Epona in Richtung Wald. Zögerlich beginnt daraufhin der Bürgermeister wieder mit unserem Gespräch: „Jetzt haben wir ein kleines Problem. Ich wollte dir eigentlich ein Geschenk für die königliche Familie von Hyrule mitgeben, aber ohne Epona kannst du es unmöglich mit dir nehmen.“
 Autor:
Cyril Lutz
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Prognose:
5/5
Leserhype:
9.7