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Legend of Zelda: 4 Swords +

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 Spiel-Infos: Legend of Zelda: 4 Swords +
Legend of Zelda: Four Swords Adventures Boxart Name: Legend of Zelda: 4 Swords +
Entwickler: Nintendo EAD - SDG Aonuma
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 07. Januar 2005
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1-4
Features:
Connectivity
Im Mai 2003 enthüllte Nintendo an der letzten Electronic Entertainment Expo (E3) die voll auf Connectivity ausgelegten Zelda-Spiele Four Swords und Tetra‘s Trackers. Damit sollte die Bandbreite der Zelda-Franchise von einer reinen Einzelspielererfahrung auf kurzweilige Mehrspieleraction erweitert werden. Zudem konnte Nintendo erstmals wirklich demonstrieren, wie genial die Verbindung zum GBA genutzt werden kann.
Schon bald kamen allerdings Stimmen auf, die besonders Tetra‘s Trackers die Berechtigung zu einem Vollpreistitel absprachen. Seit einiger Zeit ist nun zur Erleichterung vieler bekannt, dass die beiden Spiele zusammen mit einem dritten namens Shadow Battle in der ultimativen Party-Kollektion The Legend of Zelda: Four Swords + zum Preis von einem erscheinen werden - Danke, Nintendo!

Vier Schwerter müsst ihr sein...
Der erste und wohl gewichtigste Modus nennt sich seit neuestem Hyrule Adventure und beinhaltet ein komplettes Zelda-Abenteuer - nur eben für bis zu vier Spieler! Wer Four Swords auf dem GBA kennt, weiss, was Sache ist. Zu viert streift ihr durch Hyrule, um einmal mehr Prinzessin Zelda zu retten. Das Hauptmotto heisst Kooperation, denn viele Rätsel lassen sich nur als Team lösen. So müsst ihr häufig gleichzeitig auf mehreren Schaltern stehen, um in den nächsten Bereich vorzudringen - lautstarkes Verfluchen des trödelnden Mitspielers ist nicht nur erlaubt, sondern ein Hauptspassfaktor des Spiels. Und wenn fluchen nicht reicht, so könnt ihr eurem Ärger auch ruhig handfesteren Ausdruck verleihen, indem ihr den Eigenbrötler mit ein paar Schwerthieben zurechtweist oder ihn hochhebt und über die nächste Felsklippe werft. Ihr habt richtig gelesen: Hyrule Adventure ist nicht bloss ein braves Fairplay-Spiel, sondern neben genannter, zwingender Zusammenarbeit gehört auch der Kampf gegeneinander zum festen, wenn auch freiwilligen Bestandteil des Abenteuers.
Und um solcherlei Unsportlichkeiten zu rechtfertigen, gibt es nach jedem Abschnitt eine Bewertung nach Kills und eingesammelten Rupees. Und wer würde nicht mal kurz vom virtuellen Pfad der Tugend abweichen, um am Ende als strahlender Sieger dazustehen?!
Ein weiteres, wichtiges Gameplay-Element ist die Integration des GBAs. Ihr steuert euren persönlichen Link nämlich ab zwei Spielern zwingend mit dem Game Boy über die Oberwelt des TV-Bildschirms. Betretet ihr nun eine der zahlreichen Höhlen oder Häuser, so verschwindet ihr aus dem Sichtfeld eurer Mitspieler auf den kleinen GBA-Screen und könnt eventuell versteckte Rupees oder gar Spezialwaffen ergattern, ohne dass es die auf der Oberwelt verbliebenen Kollegen bemerken.
Hyrule Adventure ist übrigens auch alleine spielbar. Dann entfällt die zwingende Nutzung des GBAs und das sonst versteckte Geschehen wird per Pop-Up Einblendung auf dem Fernseher gezeigt. Und nicht, dass ihr denkt nun auf eure drei Link-Klone verzichten zu müssen, denn auch alleine behält man die volle Kontrolle über die Macht der Vier. Dabei könnt ihr sie per Knopfdruck verschieden formieren, unter anderem in einer Kreis-, Dreiecks- oder Quadratformation, je nachdem, was taktisch oder beim Aktivieren von speziellen Schalterpositionen gefragt ist.
 Autor:
Michael Nittnaus
Vorschau
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
6.0