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Kameo (CANCELED)

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 Spiel-Infos: Kameo (CANCELED)
Kameo: Elements of Power Boxart Name: Kameo (CANCELED)
Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Entwicklung eingestellt!
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
TBA

“Kameo: Elements of Power” war einer der Überraschungstitel der E3. Rare hat schon einige Zeit an einem GameCube Spiel gearbeitet, dass sich völlig von bisherigen Projekten unterscheidet. Das Spiel wird als Rollenspiel Adventure bezeichnet und lässt sich erstaunlich gut mit Nintendos Pokémon vergleichen. Eine frühe Version des Spiels wurde in spielbarer Form auf der E3 präsentiert und so kann man sich schon einen genaueren Eindruck davon machen.

Kameo, eine neue Heldin ist geboren
Kameo ist der Name eines futuristisch gekleideten Mädels, das in einer 3rd Person Perspektive durch große 3D-Landschaften gesteuert wird. Ihre Aufgabe ist es sechs „Elementare Kinder“ aufzuspüren und zu retten. Doch als wäre die Rettung der Welt nicht genug, müssen auch noch diverse Monster gefangen und großgezogen werden. Sie stehen Kameo auf ihrem Abenteuer zur Seite und greifen bei Kämpfen selber ein. Hat der Spieler eine Kreatur gefangen, kann er sie entweder frei und selbständig kämpfen lassen, oder Kameo in den Körper des Monsters „hineintransferieren“ und so selber die Kontrolle übernehmen. In diesem Fall wird die Haut des Monsters transparent dargestellt und man kann die Heldin betrachten, wie sie im Inneren des Körpers die Bewegungen ausführt. Wie es sich für Rare gehört, ist auch ein wenig Humor im Spiel vorhanden: Trifft die Protagonisten beispielsweise auf einen Zwischengegner, versucht sie diesen nachzumachen und verspottet ihn.

Pokémon für Erwachsene? Weit mehr...
Die Monster werden mit Hilfe eines runden, bunten Gegenstandes gefangen. Dazu muss der Spieler eine Art Lichtstrahl auf ein wehrloses Monster richten. Hat man gut gezielt, wird die Kreatur in einer Blase gefangen. Nun erscheint ein schimmernder, bunter Tunnel vor den Augen Kameos. Am Ende befindet sich ein schwarzer Kreis, in den die Blase mit dem gefangenen Monster dirigiert werden muss. Das ist nicht so einfach, da es einen gewissen Widerstand gibt. Ist der Fang aber geglückt, werden einem die wichtigsten Informationen über das Tier mitgeteilt: wie es heißt, welche Art es ist, wie groß es ist und wie viel es wiegt. Besonders wichtig und interessant: Man kann auch erfahren, zu was für einer Kreatur es sich weiterentwickeln wird, wenn es genug Erfahrung gesammelt hat. Das alles erinnert schon sehr an Pokémon, ist aber schon allein durch die Tatsache, dass man auch selber aktiv in die Echtzeitkämpfe eingreifen kann. Außerdem haben alle Biester verschiedene Fähigkeiten und müssen geschickt eingesetzt werden. So ist das eine für Kämpfe gegen große Gegner besonders gut geeignet, ist dafür aber sehr langsam. Andere können Feuer speien, an Wänden hoch kraxeln und sogar fliegen. Rare verspricht 60 verschiedene Kreaturen im finalen Spiel unterzubringen.

Schneller Einstieg
Die Steuerung ist relativ simpel: Es werden lediglich Analogstick und vier Buttons genutzt. Die Kamera befindet sich in einer festen Position, kann jedoch mit dem C-Stick manuell verändert werden. A ist der Action-Button. Je nachdem, ob man Kameo oder eines der Monster steuert, wird damit zum Beispiel gesprungen oder geflogen. Auf den Buttons, die um A angesiedelt sind, können bestimmte Monster gesetzt werden, so dass sie immer schnell mit nur einem Knopfdruck zum Einsatz kommen. Dieses Verfahren ist ähnlich dem in Zelda. Mit Z werden die Gegner anvisiert.

Effekte en masse
Die Grafik des Spiels ist bislang sehr schön anzusehen. Man kann sehr weit schauen, ohne dass ungewollte Effekte wie Nebel auftreten. Auch die Framerate bleibt konstant. Wie schon in StarFox Adventures gibt es auch hier wunderschöne Wassereffekte zu sehen. Doch auch andere Sachen waren sehr schön anzusehen, wie zum Beispiel Motion Blur. Speit ein Monster Feuer, erkennt man wie die warme Luft um das Feuer verwirbelt, was sehr echt wirkt. Ein besonderes Augenmerk scheinen die Entwickler auf die Animationen der verschiedenen Charaktere gelegt zu haben: Sie sind unglaublich weich. Besonders beeindruckend ist es, wenn Kameo in ein Monster transferiert wird und dann die Bewegung von Mensch zu Tier wechselt. Da wird nichts durch Rauch oder Licht verdeckt, der gesamte Vorgang kann beobachtet werden.

Auf der E3 waren lediglich drei Levels spielbar. Diese waren aber noch nicht ganz fertig, so dass oft einfach nichts zu tun war. Daher kann über die endgültigen Ausmaße des Spiels nur spekuliert werden. Auf jeden Fall hat „Kameo: Elements of Power“ das Zeug zum Hit. Den Effekt, wie spaßig bzw. süchtig machend das Spielprinzip ist, zeigt Pokémon. Allerdings ist dieser Titel eindeutig auf die etwas ältere Zielgruppe ausgerichtet.

Unsere Prognose: 4 / 5
 Autor:
Tobias Prinz
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
6.0