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Die Hard: Vendetta

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 Spiel-Infos: Die Hard: Vendetta
Die Hard: Vendetta Boxart Name: Die Hard: Vendetta
Entwickler: Bits Studios
Publisher: Vivendi Universal Games
Erhältlich seit: 15. November 2002
Genre: Shooter
Spieler: 1
Features:
KEIN Mehrspieler-Modus

Erstmals wurde der Titel von den Bits Studios auf der ECTS 2001 in einem kurzen Video hinter verschlossenen Türen vorgestellt. Nun im Februar rückten die Entwickler endlich mit erstem offiziellen Material (Details, Screenshots) raus, dazu lud man ein aus über 120 Leuten bestehendes Fachpublikum ein.

Entwickel langsam, dafür erst recht...
Eigentlich war der Titel ja schon neben dem auf Eis gelegten "Riqa" auf dem Nintendo 64 in Entwicklung, doch laut den Entwicklern beeindruckten die ersten veröffentlichten Hardware-Daten des Project Dolphins das Team so sehr, dass man sich kurzerhand entschied, die Entwicklung auf Nintendos Next-Generation Konsole zu portieren. Der Titel hat somit schon etliche Entwicklungsstunden hinter sich.

Stirb langsamer denn je...
Das Ziel der Entwickler ist es, die "Die Hard"-Serie ins 21. Jahrhundert zu führen. Und dass diese Filmlizenz nicht einfach - wie sonst auch schon zu oft - des negativen ausgebeutet wird. Deshalb wählte man den eigenen Weg und schrieb eine eigens dafür entwickelte Story. Diese handelt 5 Jahre nach der Film-Trilogie mit Bruce Willis. John McClane ist mittlerweile aus dem Polizeidienst zurückgetreten und lebt mit seiner bildhübschen Tochter Lucy, die gerade die Polizeiakademie erfolgreich absolvierte, in Los Angeles. Weitere Rollen bekommen auch altbekannte wieder und gegensätzlich auch neu extra für das Spiel entworfene. So kommt der Sohn von McClanes ehemaligem Erzfeind Hans Grubers vor, welcher sich im Namen seines Vaters gegen die McClanes verschwört.

Hart, aber herzlich...
Die Entwickler nehmen sich wirklich sehr viel vor und versprechen einen sehr storybasierenden Spielablauf, der mit gewissen InGame-Zwischensequenzen immer wieder weiter geführt wird. Auch in Sachen Technik und Gameplay hat man grosses vor. Die 12 Levels sind so ausgearbeitet, dass sie reichlich viel Abwechslung bieten. So kommt es sehr oft vor, dass irgendwo was mit einer spektakulären Explosion in die Luft fliegt. Man setzt wirklich sehr viel Wert darauf, dass man sich an die Filmvorlagen anlehnt. Die Interaktion mit anderen Charakteren wird gross geschrieben und die 18 verschiedenen Waffentypen lassen keine Wünsche offen, obwohl es meistens doch besser wäre nicht gleich los zu ballern. Zielt man auf einen alleinstehenden Gegner, wird er seine Waffe zu Boden legen und seine Hände hoch heben - dreht ihr euch aber in diesem Moment um, schnappt sich der Gegner wieder seine Waffe und ihr werdet kaltblütig erschossen. Genau so kleine Spielereien werden en Masse im Spiel enthalten sein und versprechen Spannung pur.

Stirb nicht nie allein...
Was neben den angesprochenen Features eine weitere Rolle hätte spielen sollen, war der geplante Multiplayer-Modus. Man wollte extra dafür designte Levels zur Verfügung stellen. Zu viert sollte man gegeneinander antreten können und sich Death-Match-Duelle liefern können. Die Entwickler testeten außerdem an einem Zweispieler Kooperations-Modus, indem auch die Story zu zweit nachgespielt hätte werden können. Doch nun Ende mit "werde" und "hätte sein sollen", denn der Mehrspielermodus musste leider dem Zeitdruck der Entwicklung weichen. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass beispielsweise die EGM (Electronic Gaming Monthly) das Spiel lediglich mit 6 von 10 Punkten bewertete...

Ob das Spiel wirklich nur reiner Durchschnitt, obgleich die Beta-Version einen eher positiven Nachgeschmack hinterliess, stellt sich wohl erst am 29. November heraus. Denn dann soll das Spiel zusammen mit massiver Werbung und Unterstützung von Nintendo erscheinen.

Unsere Prognose: 4 / 5
 Autor:
Thomas Fontana
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
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