GameCube » Vorschau » B » Bloody Roar: Primal Fury

Bloody Roar: Primal Fury

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Bloody Roar: Primal Fury
Bloody Roar: Primal Fury Boxart Name: Bloody Roar: Primal Fury
Entwickler: Activision
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-2
Features:
TBA

Auch wenn besonders unter den GameCube Besitzern die wenigsten etwas mit dem Begriff "Bloody Roar" anfangen können sollten, erschien der erste Teil der Beat 'em Up Serie schon vor längerer Zeit auf der PSX. Schon damals lag das Hauptaugenmerk auf der Fähigkeit, den Kämpfer in ein Tier verwandeln zu können, im Vordergrund. Zwei weitere Teile folgten. Die GameCube Version basiert nun auf dem dritten Teil, doch zahlreiche Verbesserungen sollen ihn von der Durchschnittlichkeit der Vorgänger abheben.

Von Maulwürfen, Tigern und Kakerlaken
Grundsätzlich ist Bloody Roar ein ganz gewöhnliches 3D Fighting Game: Zwei Kämpfer stehen sich in einer mehr oder minder komplexen Arena gegenüber und schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein. Wer als erstes keine Energie mehr hat, verliert. So weit, so gut. Doch wie bereits erwähnt, enthält Bloody Roar ein Element, welches das Spiel von anderen Prüglern abhebt, nämlich die Möglichkeit, den Charakter bei entsprechender Anzeige in ein Tier transformieren zu können. Dies bringt einen nicht unwichtigen Aspekt in die Kämpfe ein und lässt sogar den Hauch von Taktik spüren. Denn als Tier hat der Spieler gleich noch mal so viele Specialmoves drauf, als als Mensch. Unter anderem wird man in den neun Arenen auf Elefanten, Fledermäuse, Wölfe, Tiger oder andere skurrilere Kreaturen treffen.

Tor 1 oder Tor 2
Die "normalen" Attacken sind durch recht simple Tastenkombinationen auszuführen und erinnern ein wenig an das gute alte Streetfighter. Mit der Zeit baut sich jedoch eine Specialleiste auf. Ist diese bis zu einem bestimmten Punkt aufgefüllt, kann sich auf Wunsch transformiert werden. Die so erhaltenen Angriffe sind um einiges eindrucksvoller und effektiver. Der Nachteil daran: Es wird einem ein ganzes Stück der Energieleiste genommen. So muss man sich immer entscheiden, ob man lieber kraftvollere Attacken ausüben oder mehr Energie haben möchte.

Es gibt sogar Verbesserungen
Im fertigen Spiel sollen dem Spieler über 14 Charaktere zur Verfügung stehen, die sich nicht nur in Aussehen und Bewegung, sondern natürlich auch in der Art der Angriffe unterscheiden. Dabei ist mindestens ein Charakter exklusiv in der GameCube Version enthalten. Doch es gibt auch anderweitige Verbesserungen, so sind die Polygonkämpfer nicht nur detaillierter, sondern auch mit besseren Texturen versehen, als dies in der PS2 Version der Fall war. Das macht sich natürlich besonders im Replay bemerkbar, in dem sich die schönsten Moves nochmals ansehen lassen können. Neben den Kämpfern sollen aber auch die Lichteffekte verbessert worden sein. Dies spiegelt sich bereits in Feuerattacken jeglicher Art wider. Die neun Arenen sollen genau wie die Kämpfer sehr abwechslungsreich gestaltet sein. Unter anderem wird man in einem kleinen Dorf, einer Großstadt oder einer Eislandschaft kämpfen können. Dabei soll der Großteil der Austragungsorte auch auseinandergenommen werden können, so kracht in einer Arena beispielsweise der Boden unter den Charakteren ein, während in einer anderen die Grenzpfähle zerbersten.

Eine Frage des Fleißes
Abgesehen von den besseren Texturen und Lichteffekten wird sich aber grafisch nicht sehr viel gegenüber der PS2 Version tun. Die Animationen sind so ziemlich die selben und auch die Arenen unterscheiden sich nicht. Das muss allerdings nicht allzu negativ gesehen werden, da die Grafik keinesfalls schlecht ist. Sollte es dem Entwickler jedoch gelingen, noch weitere Verbesserungen einfließen zu lassen, könnte das Spiel zu einer Art Geheimtipp unter Beat 'em Up Fans avancieren.

Unsere Prognose: 3 / 5
 Autor:
Tobias Prinz
Vorschau
Zur Bloody Roar: Primal Fury Screengalerie
Screenshots:
Prognose:
3/5
Leserhype:
-