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1080° Avalanche

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Denn das Wetter und die damit veränderbare Umgebung haben es in sich: Bei starkem Wind ist die hölzerne Bergstation nicht mehr sicher und kracht schonmal gerne in sich zusammen und nicht nur die; Brücken aus dem 17. Jahrhundert sind auch sehr brüchig und bereiten den Boardern eine weitere Schwierigkeit, als Erster durchs Ziel zu rasen. Wie der Titel des Spiels schon andeutet, haben vorallem Schneelawinen den ein oder anderen Gastauftritt im Spiel: Ruckelt plötzlich das Bild, dann ist das nicht die Framerate, die den GameCube in die Knie zwingt, sondern eine Lawine die hinter euch im Anrollen ist - was mit flüchtenden Baumbewohnern (sprich Eichhörnchen) ziemlich spektakulär aussieht. Die Umgebung wird entsprechend beeinflusst: Schutt und Bäume werden mitgerissen und versperren den regulären Abfahrtsweg. So bleibt dem Spieler des Öfteren keine andere Wahl, als den Weg über die vorhin erwähnte Brücke zu nehmen oder mitten durch den Tiefschnee.

Als wären das nicht schon genug Schwierigkeiten, die auf einen Boarder zukommen, bietet das Spiel natürlich auch, die aus dem Vorgänger bekannten, Slalomtore. Im Time-Attack und Race-Modus müssen diese, aus zwei Stangen bestehenden, Tore durchfahren werden. Ähnlich wie im Vorgänger oder in Blue Storm dürft ihr insgesamt fünf davon verfehlen, sonst bedeutet das euer frühzeitiges Aus. Allgemein will man sich nicht zu stark vom Vorgänger abheben. Das sieht man (leider?) auch am Streckendesign: Neben den erwähnten Neuerungen ruft der ein oder andere Streckenabschnitt ein Deja-Vu-Erlebnis in euer Gedächtnis - aber schließlich war das bei Wave Race: Blue Storm nicht viel anders. Inwiefern sich das auf den Spielspaß auswirkt, lässt sich erst in der finalen Version erkennen.

Doch ganz tricky?
Möchte man - wie schon öfters erwähnt - nicht zu stark vom Ursprung der Serie abdriften, sind für das Trick-System schon diverse Neuerungen angekündigt. Versprochen wird aber weiterhin der gewisse Grad an Realismus mit Arcade-Elementen. So soll es erstmals möglich sein, die Moves mit diversen eigenhand kreierten Combos zu bestücken und bei stehender Landung gegebenfalls mehr Punkte abzusahnen. Stürtzte man im Vorgänger anfangs realitätsgetreu oft schon nach einem kleinen Hüpfer über Stock und Stein, lässt sich dies nun mit etwas Glück und Geschick vermeiden: Nun wird bei diesen Situationen ein Balance-Meter - ähnlich dem in Tony Hawk und Konsorten - eingeblendet, in dem ihr euer Gleichgewicht kontrollieren könnt. Dieses ermöglicht es euch nun auch, was im Vorgänger nur bedingt möglich war, an Stangen oder Baumstämmen entlang zu grinden. Somit steht einem Half-Pipe und Big-Air-Modus nichts im Weg, obwohl das Tricksystem in der frühen Cube Club-Demo teilweise zu bemängeln war und noch ziemlich unausgereift wirkte.

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 Autor:
Thomas Fontana
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Screenshots:
Prognose:
4/5
Leserhype:
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