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Wave Race: Blue Storm

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Wetterfrosch gesucht
Ebenfalls eine Neuerung stellen die wechselnden Wetterbedingungen dar. Ob leichter Regen, Nebel oder Sturm, gesamthaft fünf verschiedene Wettereinstellungen sind in Wave Race: Blue Storm vertreten. Durch diese Wettereinflüsse wird das Wasser markant beeinflusst und auch die verschiedenen Umgebungen und Kurse sind nicht wieder zu erkennen. Aus den acht unterschiedlichen Umgebungen, aus denen fast 20 Kurse entstehen, ergeben sich durch die verschiedenen Wetterverhältnisse beinahe 80 unterschiedliche Kurse. Bei hohen Wellen und Regen landen auch öfter Wasserspritzer auf der Kameralinse, was dem ganzen einen realistischen Touch gibt.

Übung macht den Meister
Wie anfangs schon erwähnt ist die Steuerung von Wave Race: Blue Storm nicht sehr einfach zu beherrschen, aber mit etwas Übung sollte auch dies kein grosses Problem sein. Gas gegeben wird mit dem A-Button, was wohl sich wohl jeder denken konnte. Mit den L- und R-Triggern kann man sich in die Kurven legen, was bei engen Kurven äusserst ratsam ist. Der B- oder Y-Button dient dazu in die Hocke zu gehen, somit haben die Wellen weniger Einfluss auf den Jetski. Dafür sind in dieser Position enge Kurven nicht ausführbar. Mit dem X- oder Z-Button aktiviert man den Turbo Boost, der durch Stunts und das korrekte Umfahren der Bojen aufgeladen wird. Die Kamera wird natürlich mit dem C-Stick gesteuert.

Mit Freunden macht es doppelt Spass

Natürlich bietet Wave Race auch einen Multiplayer Modus in dem bis zu vier Spieler gegeneinander antreten können. Auch dieser läuft mit konstanten 30 fps, musste aber leider um die Spiegeleffekte des Wassers gekürzt werden. Den Spass mindert diese kleine Einbusse aber auf keinen Fall. Im Multiplayer Modus stehen alle im Einspielermodus freigespielten Strecken zur Verfügung und auch die Wettereffekte lassen sich hier manuell einstellen, sofern diese Funktion schon freigespielt wurde. Ausser Rennen dürfen hier auch Stunt Contests gegen Freunde ausgetragen werden.

Angenehme Klänge?

Für Nintendofans sicher ungewohnt, doch durch die Mini-DVDs des GameCubes ermöglicht, bietet Blue Storm 49 verschiedene Soundtracks in CD-Qualität. Diese 49 Tracks sind jedoch nur Variationen einer kleineren Anzahl Musikstücke. Die Sounds bieten von Techno über Rock bis zu atmosphärischer Musik alles was das Herz begehrt. Nervend sind allerdings die Sprecher, die bei jedem Fahrer unterschiedlich sind. Dagegen klingen die Soundeffekte wie die Motorengeräusche oder das Plätschern des Wassers sehr authentisch und stimmig.
 Autor:
Cyril Lutz
Testbericht
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Leserwertung:
8.1