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Wave Race: Blue Storm

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 Spiel-Infos: Wave Race: Blue Storm
Wave Race: Blue Storm Boxart Name: Wave Race: Blue Storm (US)
Entwickler: Nintendo Software Technologies
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Racer
Spieler: 1-4
Features:
Keine
Als Nachfolger des wohl besten Jetski Racers der letzten Jahre hat Wave Race: Blue Storm hohe Erwartungen zu erfüllen. Ob es diesen Erwartungen gerecht wird, wird sich zeigen.

Die Qual der Wahl

Blue Storm bietet unterschiedliche Modi, von denen viele schon im Vorgänger vertreten waren, wie Championship, Time Trial, Stunt, Free Run und Multiplayer. Um die anfänglich relativ komplizierte und realistische Steuerung zu erlernen, steht dem Spieler ein umfangreicher Trainings-Modus zur Verfügung in dem die einfachen Grundsteuerungen sowie auch die komplexen Stunts erlernt werden können. Anfangs kann dies recht frustrierend sein, da der Jetski sehr realistisch auf die Wasserbewegungen reagiert und somit oft ausser Kontrolle geraten kann. Die Trainingszeit lohnt sich aber auf jeden Fall, denn erst danach kann man das Spiel vollumfänglich geniessen. Wer sich die Kurse einfach mal in Ruhe ansehen will, sollte den Free Run Modus ausprobieren, denn dort kann man sich alles ohne jegliche Zeitbegrenzung ansehen und verschiedene Stunts und sonstige Tricks üben. Auch Abkürzungen sind in diesem Modus leichter zu finden als während eines hektischen Rennens. Leider ist der Kurs auch hier durch Bojen begrenzt, der Kurs darf also trotzdem nicht verlassen werden.

Wasser, Quell des Lebens
Die wohl grösste technische Leistung der Entwickler ist die komplexe Wasserphysik von Wave Race: Blue Storm. Noch nie zuvor war das Wasser so lebendig und hatte solch starke Auswirkungen auf die Fahrer wie in diesem Game. Durch Partikeleffekte werden authentisch aussehende Wasserspritzer realisiert. Jede Bewegung der Fahrer hat Auswirkungen auf das Wasser, somit ist es weniger ratsam, einem Gegner zu nah aufzuschliessen, da die Kontrolle des Jetskis dadurch merklich erschwert wird. Erstmals gibt es auch teilweise riesige Wellen, die allesamt in Echtzeit berechnet werden und den Spieler nicht selten zur Verzweiflung treiben, wenn der Charakter mal wieder im kühlen Nass landet. Auch äussere Einwirkungen, verursacht von Wasserfällen, Eisklumpen, Wahlen etc. erzeugen Wellen und können so die Fahrer behindern, so dass man sich nie zu früh über die führende Position freuen sollte, dies kann sich auch ohne einen Rivalen schnell ändern. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Blue Storm auch eine umfangreiche Unterwasserwelt, die durch die transparente Wasseroberfläche sehr gut zu sehen ist. Ob Algen, Delfine, Schildkröten oder Korallen, alles ist in diesem Spiel anzutreffen. Delfine schwimmen sogar öfters neben oder vor dem Jetski.
 Autor:
Cyril Lutz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.1