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Viewtiful Joe: Red Hot Rumble

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 Spiel-Infos: Viewtiful Joe: Red Hot Rumble
Viewtiful Joe: Red Hot Rumble Boxart Name: Viewtiful Joe: Red Hot Rumble (PAL)
Entwickler: Clover Studio
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 10. März 2006
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4
Features:
keine
Zweieinhalb Jahre ist es nun her, dass Viewtiful Joe seinen ersten Auftritt im gleichnamigen Videospiel auf dem GameCube hatte. In diesem vereinigte Capcom ein simples Spielprinzip mit aufwändigen Cel Shading Grafiken und einer humorvollen Story und entgegen aller Erwartungen wurde es ein internationaler Erfolg. Schon nach kurzer Zeit folgte Viewtiful Joe 2 und mittlerweile gibt es in Japan sogar eine Animeserie zu dem beliebten Spielhelden. So wie Nintendo seine Helden in Super Smash Brothers in den Kampf geschickt hat, schickt nun auch Capcom seine Helden rund um Joe in solch wilde Multiplayer-Schlachten. Doch kann sich Viewtiful Joe: Red Hot Rumble wirklich gegen das große Vorbild durchsetzten? Ihr erfahrt es in unserem Test.

Wer wird der neue Held?
Diese Frage stellt sich Captain Blue, der Regisseur, der in den Viewtiful Joe Spielen das Sagen hat. Doch zusammen mit seiner attraktiven Assistentin Sprocket entwickelt er einen gut durchdachten Plan: Jeder Möchtegern-Held aus Movieland soll sich vor laufenden Kameras mit seinen Rivalen um die Hauptrolle des neuen Filmes schlagen. Ganz klar, dass sich Joe diese Chance nicht entgehen lässt, doch auch seine Freunde und Feinde aus den bisherigen Spielen wollen die Hauptrolle im neuen Film haben. Und so filmt Captain Blue seine zukünftigen Helden Viewtiful Joe, Sexy Silvia, Klingenmeister Alastor und Kaiser Jet Black, wie die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen. Doch was wäre ein guter Film ohne Bösewichte? Deshalb sind auch wieder alte Bekannte wie Charles III oder Hulk Davidson mit von der Partie. Während der Kämpfe tauchen allerdings plötzlich mysteriöse Requisiten auf, die der Regisseur gar nicht geordert hat und welche den weiteren Verlauf des Helden-Castings ganz schön beeinflussen.

Die Dreharbeiten
Um sich in den Kämpfen zu behaupten, gibt es einiges was der Spieler tun kann. Es gibt zwei verschiedene Schlagtasten, mit dem A-Knopf wird gesprungen und mit den Schultertasten werden die bekannten VFX-Kräfte aktiviert. Jede der Schlagtasten kann mit einer Bewegung des Control Sticks kombiniert werden, um somit zahlreiche verschiedene Angriffe auszuführen. Die Viewtiful Joe typischen VFX-Kräfte können erst nach dem Einsammeln einiger VFX-Kugeln eingesetzt werden. Wieder mit von der Partie sind die Slowmotion, wodurch das Geschen in Zeitlupe abläuft, der Machspeed, welcher den Benutzer unverwundbar und extrem schnell macht, und Zoom, das den Protagonisten in einen Giganten verwandelt. Der Klangeffekt ist jedoch zum ersten Mal vorhanden. Dieser kann aufgeladen werden, um ein gewaltiges BANG! zu entfesseln.

Wie bei dem Vorbild Super Smash Brothers gibt es auch bei Viewtiful Joe: Red Hot Rumble Items, die eingesammelt und eingesetzt werden können. Da es sich um Viewtiful Joe handelt darf natürlich der Cheeseburger nicht fehlen, doch es gibt auch Handschuhe oder Stiefel zum Erhöhen der Angriffsstärke oder der Geschwindigkeit. Weiterhin können Items wie Kaugummi oder Stuntdouble-Puppen eingesetzt werden, um den Gegner zu verlangsamen oder eine Kopie von sich zu erstellen. Der wichtigste Gegenstand ist jedoch die Super-VFX-Kugel. Mit deren Hilfe entsteht ein Schwarzes Loch, welches alle Spieler einsaugt und eines von vielen Minispielen startet. In der Regel handelt es sich hierbei um wildes Knöpfedrücken oder Reaktionstests.
 Autor:
Tobias Winkler
Testbericht
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