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UFC Throwdown

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Öfters mal ein... Gürtel
Auch wenn die meisten Kämpfe in etwa gleich ablaufen und es somit kaum Abwechslung zu sehen gibt, variieren die Abläufe der zur Verfügung stehenden Modi wenigstens. Im kurzweiligen Arcade Modus hat man die freie Auswahl, mit welchem Kämpfer man in den Ring steigen möchte. Hat man alle Herausforderer besiegt, ist man bereits UFC-Champion. Unwesentlich differenzierter geht es in der Meisterschaft zu, die in vier Gewichtsklassen eingeteilt ist. Allerdings ist auch hier nach fünf Kämpfen der silberne Gürtel der UFC gewonnen. Gelingt einem dies, wieder der Legend-Mode freigeschaltet, in dem man gegen sieben Kontrahenten den silbernen Gürtel zu verteidigen hat. Besteht man auch diese Aufgabe, winkt der goldene Gürtel für den jeweiligen Kämpfer. Für bis zu acht Spieler ist das Turnier geeignet. Hier werden insgesamt acht Charaktere ausgewählt, die wahlweise vom Computer oder menschlichen Mitstreitern gesteuert werden. Sieger ist, wer nach drei Kämpfen im KO System noch steht. Wie man relativ leicht erkennt, bieten die Modi so gut wie keine Abwechslung, sodass es letzten Endes egal ist, welchen man bestreitet. Nach fünf Kämpfen ist einem eh meist die Lust vergangen.

Heut nehm’ ich mal... ne Glatze
In jedem Spiel ein guter Ansatz ist ein Karriere-Modus. So auch in UFC Throwdown. Bevor man jedoch zum aufgehenden Stern der Szene avancieren kann, hat man sich seinen Charakter zu erschaffen. Nachdem Name, Alter und Kampfstil ausgewählt beziehungsweise eingegeben sind, kann man noch das Gesicht, den Körperbau, die Kleidung und was sonst noch so dazugehört bestimmen. Allerdings ist jeder Kämpfer zu Beginn seiner Karriere noch ziemlich unerfahren und – um es milde auszudrücken – so kampffähig wie eine tote Taube. Um diesen Zustand zu ändern, sollte man mit seinem frisch gebackenen Muskelprotz zunächst einmal ins Sparring gehen. Denn dort warten 40 Kämpfer, gegen die man zu trainieren hat, um seine Skills aufzubessern. Nach dem Kampf, egal ob gewonnen oder verloren, können die erreichten Skillpunkte auf die fünf Fähigkeiten des Kämpfers verteilt werden. Mit neuen Fähigkeiten, werden auch neue Tricks und Techniken erlernt. Natürlich kann der erzeugte Kämpfer abgespeichert werden und in allen möglichen Modi zum Einsatz kommen. Allerdings gestaltet sich das Kämpfen gegen die 40 Kontrahenten als so langatmig, dass man es bald vorzieht, wieder mit bereits aufgepowerten Männern in die Turniere zu gehen.

 Autor:
Tobias Prinz
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