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UFC Throwdown

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 Spiel-Infos: UFC Throwdown
UFC Throwdown Boxart Name: UFC Throwdown (PAL)
Entwickler: Crave Entertainment
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 27. September 2002
Genre: Sport
Spieler: 1-2
Features:
keine

Beat’em Ups sind noch immer recht schwer zu finden auf Nintendos Mini-Konsole. Für diejenigen, die mit Super Smash Bros. Melee nichts anzufangen wissen, warten lediglich Capcom vs. SNK sowie Bloody Roar im Regal. Daran muss etwas geändert werden, dachte sich Ubi Soft und brachte UFC Throwdown auch für den GameCube. Ob sich ein näherer Blick für Fans des Genres lohnt, steht in folgenden Zeilen.

Was’n UFC?
Zwar bietet das Spiel keine Story, einer Erklärung bedarf aber wohl der Begriff „UFC“ beziehungsweise „Ultimate Fighting Championship“. Gegründet wurde dieses Turnier 1993 und es war vorgesehen, die Kämpfer aus unterschiedlichsten Klassen gegeneinander antreten zu lassen, um so zu ermitteln, welcher Kampfstil der effektivste ist. Aufgrund des großen Anklangs wurden inzwischen über 35 UFC Veranstaltungen ausgetragen.

Kampf-Chinese gegen dicke Wrestler
Wie auch im „echten Leben“, stehen in UFC Throwdown massig Kämpfer aus den unterschiedlichsten Kampfstilen zur Auswahl. Unter anderem entstammen die echten Kämpfern nachempfundenen Charaktere dem Kickboxen, Karate, Wrestling oder Sumo-Ringen. Dies steht aber nicht nur auf dem Papier so, sondern lässt sich auch deutlich im Ring erkennen. Während einige Kämpfer ihren ganzen Körper einsetzen, beschränken sich andere auf bestimmte Schlagkombinationen. Wiederum andere kommen im Nahkampf besonders gut zur Geltung während die nächste Kämpferklasse nur kurze Schläge unterbringt, um sich dann wieder in sichere Entfernung zu begeben. Das Interessante an UFC Throwdown ist aber, dass kein Unterschied zwischen den Kämpfern gemacht wird. So treten sie aus den verschiedensten Gewichtsklassen und Kampfstilen gegeneinander an.

Meine Taktik:
Ein großer Unterschied gegenüber Konkurrenzfightern besteht bei UFC Throwdown in der Steuerung. Im Gegensatz zu anderen Kampfspielen gibt es hier nämlich keine ellenlangen und spektakulären Kombos. Dafür wurde wesentlich mehr Wert auf Realismus und Taktik gelegt. So kommt man nicht sonderlich weit, wenn man einfach nur ohne zu überlegen auf die Tasten haut. Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, die Steuerung zu verinnerlichen, um sie dann effektiv im Kampf einsetzen zu können und so dem Gegner massiv zu schaden. B und Y dienen dem linken beziehungsweise rechten Schlag, während A und X für die Tritte zuständig sind. Mit einer kurzen Kombination kann der Gegner zu Boden geworfen werden. Auf ihm sitzend kann nun entweder weiter geschlagen, oder eine Art Finishing-Move angesetzt werden. So kommt es zu verdrehten Beinen oder ausgekugelten Armen, um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Mit den Schulterbuttons können auch gegnerische Angriffe abgewehrt und zu einem Niederwurf gekontert werden. Leider kommt es gelegentlich vor, dass man vom Gegner auf den Boden befördert wird und dieser einen sogleich zur Aufgabe zwingt, ohne dass man überhaupt eine Chance hat, der Niederlage zu entgehen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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