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UEFA Champions League 2004-2005

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 Spiel-Infos: UEFA Champions League 2004-2005
UEFA Champions League 2004-2005 Boxart Name: UEFA Champions League 2004-2005 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 03. Februar 2005
Genre: Sport - Fußball
Spieler: 1-4
Features:
60 Hz, 16:9 Letterbox
Die diesjährige Champions League hat es in sich! Nachdem auch der letzte deutsche Verein das Handtuch geworfen hat, kämpfen nun die letzten vier Teams um die Krone der europäischen Liga. Welcher Fußball-Fan würde nicht gern einmal in der höchsten Klasse spielen? Durch EA Sports UEFA Champions League 2004-2005 wird da Abhilfe geschaffen - pünktlich zu den letzten Endrundenspielen. Wie das Spiel abschneidet, erfahrt ihr in diesem Test.

„Sie sind die allerbesten Mannschaften…“
Diesen Spruch hat wohl jeder schonmal gehört. Er stammt von der offiziellen Hymne der Champions League. Genau das ist auch euer Ziel im Spiel. Im Story-Modus müsst ihr einen Verein eurer Wahl an die Spitze Europas bringen. Wie für EA Sports typisch, hat das Spiel eine umfangreiche Lizenz, so könnt ihr auf satte 239 Mannschaften zurückgreifen. Habt ihr ein Team ausgewählt, werdet ihr gleich mit der ersten Aufgabe vertraut gemacht, die euch der neu gewählte Präsident stellt. Schafft ihr jedoch die Qualifikationsrunde nicht, kommt der Game Over Bildschirm. Vor jedem Spiel bekommt ihr Aufgaben, die zu erfüllen sind. Ein Beispiel wäre, dass man eine bestimmte Anzahl von Toren schießt oder kein Tor kassieren darf. Wenn ihr diese Aufgaben erfüllt, belohnt euch euer Präsident mit Punkten bzw. Geld, mit dem ihr euch neue Spieler kaufen könnt. Doch spielt eure Mannschaft schlecht, müsst ihr Spieler verkaufen und das Team umstellen. Später wird es noch interessanter, denn dann müsst ihr mitten in Spiele eingreifen. So kommt es vor, dass man in der 70. Minute, bei einem Spielstand von 0:1, das Spiel noch umbiegen muss.
Außerdem kann man ganz normal jederzeit eine Champions League spielen, wenn einem die Aufgaben zu lästig werden. Interessant ist zudem, dass man selbst Turniere erstellen kann, sei es eine Liga-Saison oder ein KO Turnier.

Verbessert - aber nicht gut genug
Im Vergleich zur FIFA-Serie haben die Entwickler das Gameplay noch ein bisschen verbessert. Die KI wurde etwas aufgestockt, so ist es noch schwerer geworden, Tore zu schießen. Wobei man anmerken sollte, dass der Torwart oft fast zu gut ist und unmögliche Bälle noch zu halten vermag. Das Freistoßsystem wurde zudem verändert: Je nach Wahl könnt ihr mit Gefühl schießen oder knallhart gegen den Ball hämmern. Danach müsst ihr nur noch das Ziel des Balles bestimmen. Leider wurde der Schiedsrichter hingegen nicht verbessert, sondern ist eher noch schlechter geworden im Vergleich zu den “Vorgängern“. Viele Fehlentscheidungen tragen zum Endergebnis bei, was natürlich sehr ärgerlich ist. So kommt es öfters mal vor, dass Abseits gepfiffen wird, obwohl es keines war. Erfreulich ist die Verbesserung der Ballphysik, die jetzt dem Konkurrenten aus dem Hause Konami gefährlich nahe kommt. Trotzdem muss man an diesem Punkt noch arbeiten, um besser als die Konkurrenz zu sein.
 Autor:
Mehmet Karaca
Testbericht
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