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Turok Evolution

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 Spiel-Infos: Turok Evolution
Turok Evolution Boxart Name: Turok Evolution (PAL)
Entwickler: Acclaim Entertainment
Publisher: Acclaim
Erhältlich seit: 27. September 2002
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
keine

Alle Jahre wieder...
... beglückt uns Acclaim mit einem neuen Abenteuer des Dino-Jägers Turok. Erstmals in der bisher vierteiligen Karriere der Rothaut, erscheint der neuste Titel aber auch auf Konkurrenzkonsolen, statt wie vorher ausschließlich auf Nintendos Hardware. Von Anfang an haben die Entwickler des Spiels versprochen, sich beim ersten 128-bit Turok am ersten Teil der Serie zu orientieren, sozusagen zu den Wurzeln zurück zu kehren. Damit war klar: Keine futuristischen Städte mehr, sondern wieder Dschungel Flair. Ob Turok Evolution aber genauso viel Aufsehen erregen kann?

Das Alibi
Der Held des Spiels, Tal'Set mit Namen, hat mal wieder schwer zu tun. Er und sein Stamm werden von einem gewissen Captain Bruckner angegriffen, der es sich zum Ziel gemacht hat, den Stamm der Indianer auszurotten. Doch während des Kampfes zwischen Tal'Set und Bruckner kommt es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Der Kampf scheint schon gewonnen, da wird der Indianer in eine in eine andere Welt teleportiert. Vom Sturz verletzt wird er von den Einwohnern eines fremden Stammes aufgenommen und wieder gesundgepflegt. Dieser Stamm wird jedoch unterdrückt und es ist Tal'Sets Aufgabe, ihnen zu helfen. Doch natürlich dauert es nicht lange, bis er wieder auf den altbekannten Bruckner trifft...

Tierreich im Spiel
Der Spieler kommt an der Stelle zum Einsatz, an der Turok losgeschickt wird, dem Unheil ein Ende zu bereiten. Das Spiel ist in insgesamt 15 Kapitel unterteilt, die sich alle nochmals in mehrere Missionen aufteilen. Gespeichert wird nach jeder bestandenen Mission automatisch, Rücksetzpunkte innerhalb eines Abschnitts sucht man jedoch vergeblich. Dabei waren die Entwickler sichtlich bemüht, auch etwas Abwechslung in das Spielgeschehen der einzelnen Kapitel zu bringen. Beginnen tut das Abenteuer für den "Dinosaur Hunter" aber stilecht im Dschungel. Umgeben von hohen Bäumen, dem Dickicht und allerlei anderer Pflanzen hat man sich seinen Weg durch das dichte Gestrüpp zu bahnen. Auffallen tut in solchen Dschungelabschnitten das viele Leben, das sich darin zu tummeln scheint. So wiegen nicht nur viele Pflanzen leicht im Wind, man hört auch ständig Tiere kreischen oder trifft auf ein paar Affen, die über den Boden huschen. Unter einigen Tieren, auf die man im Laufe des Spiels so trifft, lässt sich sogar ein gewisses Rudelverhalten erkennen. Schlägt man beispielsweise auf ein Krokodil ein, lassen seine Kumpanen nicht lange auf sich warten und greifen einen an. Im Laufe des Spiels wird man aber auch auf große mächtige Saurier oder Säbelzahntiger treffen. Viele von den Tieren sind einem aber freundlich gesonnen, während die Fleischfresser gerne auf einen losgehen.
Das Charakterdesign der Gegner dürfte für viele reichlich gewöhnungsbedürftig sein. Die zu bekämpfenden Echsenwesen treten in den verschiedensten Formen und Größen auf, sind aber recht skurril geraten. Eckige Arme, eigenartig verformte Köpfe und klobige Beine sind noch die offensichtlichsten Schönheitsmerkmale dieser Kreaturen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
5.4