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Tony Hawk`s Pro Skater 3

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 Spiel-Infos: Tony Hawk`s Pro Skater 3
Tony Hawk´s Pro Skater 3 Boxart Name: Tony Hawk`s Pro Skater 3 (US)
Entwickler: Activision
Publisher: Activision
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Sport - Skateboard
Spieler: 1-2
Features:
keine

Wer hätte das gedacht, Tony Hawk’s Pro Skater 3 kommt zum Launch. Anfangs für das Jahr 2002 bestimmt, haben es die Entwickler geschafft, das Spiel noch zum Launch fertig zu bekommen. Wobei man sich etwas mit dem Lob zurückhalten sollte, denn leider ist dabei nur eine 1:1 Umsetzung der PS2 Version herausgesprungen. Nichtsdestotrotz wollen wir nun einmal völlig voreingenommen schauen, wie sich die Skater im dritten Teil so machen.

Als ich noch am Anfang stand...
Der Ausgangspunkt der Karriere eines jeden Skaters ist der Skateshop. Hier befindet sich das Menü, wo man sich zu Beginn erst mal für einen Charakter entscheidet. Hier stehen so ziemlich alle bekannten Größen aus der Skaterszene zur Verfügung: Tony Hawk, Chad Muska, Bam Margera, Jamie Thomas etc. Wem das nicht reicht, der kann sich auch gleich einen eigenen Skater zusammenbasteln. Für Anfänger wäre danach ein Besuch im Tutorial ratsam. Dort wird einem nämlich von Tony Hawk persönlich alles rund um die Tastenbelegung und kleinen Tricks erklärt. Das klingt zu Beginn wesentlich schwieriger, als es dann letztendlich im Spiel wird. Während mit A gesprungen werden kann, sind X und B dazu bestimmt, Graps bzw. Flips zu vollführen. Mit Y beginnt der ausgewählte Skater zu grinden. Drückt man schnell Oben-Unten nach einem Trick, wird ein Manual vollführt, der dazu dient, mehrere Tricks aneinander reihen zu können. Die gleiche Funktion übernimmt der neu hinzugekommene Landing Trick. Auf diese Art und Weise lassen sich nach etwas Übung viele Tricks aneinander hängen.

Here’s your Mission
Nach dem Tutorial geht es in das Herzstück des Spiels: Den Karrieremodus. Hier steht zunächst nur ein Level zur Verfügung, der auf den ersten Blick wesentlich unübersichtlicher als in den ersten zwei Teilen wirkt. Auch insgesamt gesehen, sind die Levels noch verworrener und schwieriger zu lernen, als zuvor. In jedem gibt es 9 Missionen zu erfüllen. Diese reichen von dem bekannten S-K-A-T-E sammeln, über Highscore knacken und Ticket zu einem Freund befördern, bis hin zu dem Einfädeln eines Erdbebens. Sind genügend Missionsziele erfüllt, wird der nächste Level freigeschaltet. Diese sind nun noch ein Stück abwechslungsreicher und lebendiger als in den ersten beiden Teilen, denn nun laufen auch Menschen in den Städten rum oder Autos umkreisen den Parcour und fahren einen ganz gerne auch schon mal an, was stets eine leicht übertriebene Blutspur an Boden und näheren Wänden hinterlässt. Auf dem Weg nach ganz oben skatet man unter anderem in Kanada, durch einen Flughafen und durch die grellen Lichter von Tokyo. Dabei geht es nicht immer um Missionsziele: In dreien der 10 Levels gibt es einen Wettbewerb zu bestreiten. Dort hat man in einer bestimmten Zeit möglichst unterschiedliche und beeindruckende Stunts zu vollführen, um der Jury schön viele Punkte zu entlocken. In jedem Level gibt es dazu noch fünf Punkte einzusammeln, mit denen sich die Fähigkeiten des Charakters hochschrauben lassen. Diese sind meist an etwas schwerer zugänglichen Punkten versteckt.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
7.6