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TimeSplitters 2

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 Spiel-Infos: TimeSplitters 2
TimeSplitters 2 Boxart Name: TimeSplitters 2 (PAL)
Entwickler: Free Radical Design
Publisher: Eidos Interactive
Erhältlich seit: 01. November 2002
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
keine

Phänomenal... viel Hype hat in den letzten Wochen um diesen Titel stattgefunden. Man mag gar nicht mehr die Berichte zählen, in denen der Nachfolger des eher durchschnittlichen TimeSplitters mit endlosen Vorschusslorbeeren überhäuft wurde. Doch schließlich stammt das Spiel auch von ehemaligen Rare-Mitarbeitern, da wird man jawohl die Erwartungen an das Team hochschrauben dürfen. Ob sie nicht vielleicht doch etwas zu hoch waren?

Story? Wer braucht das...
Einer der größten Kritikpunkte am Vorgängertitel war der durchwachsene Singleplayer-Modus. Doch natürlich haben sich die Entwickler vorgenommen, dieses Manko auszugleichen, was ihnen, um es vorwegzunehmen, auch größtenteils gelungen ist. Das Ganze beginnt wie immer mit einem Intro, welches jedoch mehr Fragen aufwirft, als für Klarheit zu sorgen. Außerirdische Wesen haben sich an den Zeit-Kristallen zu schaffen gemacht und sind damit durch ein Zeit-Portal entflohen. Da man dies selber nicht verhindern konnte, ist die Mission klar: Hinterher durch das Portal und die Kristalle wiederbeschaffen. Kaum ist die Situation erkannt, hüpft der Held des Spiels durch das Portal und wird in eine andere Zeit geschleudert. Allerdings verändert man in jedem der zehn Level seine Persönlichkeit, die der Zeit angepasst ist. Allerdings spielt sich das Spiel so, als hätte es keine richtige Story, da die einzelnen Abschnitte in keiner Weise miteinander verbunden sind. Der einzige Zusammenhang, der im kompletten Spiel besteht, ist das Auffinden der Zeitkristalle.

Abwechslung pur
Wenn man so durch die Zeit geschleudert wird, kann man sich vorstellen, allerhand interessante Schauplätze zu entdecken. Und genau das ist es, was TimeSplitters 2 von anderen Ego-Shootern abhebt. Während man in anderen Spielen immer wieder ähnliche Umgebungen unsicher macht, gestaltet sich das Leveldesign bei Free Radicals Produkt von Level zu Level komplett anders. Beginnen tut das Abenteuer im Sibirien der 90er Jahre. Hier wird wohl am deutlichsten klar, dass das Spiel von Ex-Rare-Mitarbeitern entwickelt wurde, denn so viele Déjà-Vus hat man selten. Doch auch Energieanzeige, Menügestaltung und bestimmte Sounds erinnern immer wieder an den indizierten Bond-Shooter. Im Laufe des Spiels wird man jedoch auch in den Wilden Westen gelangen, weit in die Zukunft geschleudert oder hat fiesen Zombies aus dem 19. Jahrhundert den Kopf abzusäbeln. Ziel eines Levels ist es dabei aber nicht nur, den Zeitkristall zu finden. Man hat auch andere Aufgaben zu erledigen, wie beispielsweise Frauen vor einem Verrückten zu retten oder einen skrupellosen Mafiaboss auszuschalten. Die Anzahl der Missionsziele variiert je nach Level und gewähltem Schwierigkeitsgrad (Leicht, Normal oder Schwer). Wer das Spiel auf leicht durchspielt, bekommt bei weitem nicht das gesamte Ausmaß der Level zu sehen. Auch bekommt man neue Charaktere im Story Modus nur im mittleren Schwierigkeitsgrad.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
8.2