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Tiger Woods PGA Tour 2004

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 Spiel-Infos: Tiger Woods PGA Tour 2004
Tiger Woods PGA Tour 2004 Boxart Name: Tiger Woods PGA Tour 2004 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 26. September 2003
Genre: Sport - Golf
Spieler: 1-4
Features:
2 Discs, Connectivity
Lang ist’s nicht her, da hatte der Golfsport das angestaubte Image einer Rentnerbeschäftigung für pensionierte Politiker und Konzernmanager, ein muffiger Altherrensport für die, die sich’s leisten können und sich nicht allzu sehr anstrengen wollen. Seit das Sportlerphänomen mit dem markigen Namen Tiger Woods die Szene aufwirbelt und einen Kultstatus vergleichbar mit dem eines Michael „Air“ Jordan oder David Beckham erlangt hat, scheint sich das Image zu wandeln, und der Sport auch immer mehr junge Profis wie Amateure am realen wie auch virtuellen Rasen zu begeistern. EA Sports hat natürlich die Zeichen der Zeit erkannt und sich vor einigen Jahren den erfolgreichen Golfer als Galionsfigur für die PGA-Spielereihe gesichert. Getreu der Firmenphilosophie liegt nun das neueste Installment der Serie vor, nun, nehmen wir es genauer unter die Lupe.

Mach Karriere
Kurz nach dem Start wird man vom Spiel aufgefordert, seinen ganz persönlichen Spieler zu designen. Ob man sich selbst ein Denkmal setzt, eine bekannte Persönlichkeit „nachzubauen“ versucht oder ganz einfach nur einen coolen Charaktere basteln will, die Möglichkeiten, die das Spiel bietet sind grandios. Von Standarddaten wie Geburtsdatum und Körpergröße bis hin zu kleinsten Details am Haupt (Kopfform, Haare, Bart, Zähne etc.) und Körperbau sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Natürlich dürfen auch Äußerlichkeiten wie das richtige Outfit nicht fehlen. Schlussendlich dürft ihr noch geringfügig die Charakterfähigkeiten beeinflussen, und los geht’s.

Gewusst, wie
Bevor ihr richtig ins Spiel einsteigt, müsst ihr durch ein kurzes aber anschauliches Tutorial, in dem ihr euch mit der Steuerung vertraut machen könnt. In englischer Sprachausgabe bekommt ihr Tipps, wie ihr dem großen Vorbild Tiger Woods nacheifern könnt. Mit den L und R Buttons wählt ihr verschiedene Schläger, wer möchte, kann auch mit dem digitalen Steuerkreuz den Cursor auf dem Kurs exakt dort platzieren, wo der Ball (im Idealfall) landen soll. Dabei sind jedoch zahlreiche Parameter zu beachten, so haben Schlagstärke, Flugkurve, Windstärke und –richtung sowie relativer Höhenunterschied Auswirkung auf das Ergebnis, wo und wie der Ball schlussendlich zu landen kommt, bzw. wie er sich nach der Landung verhalten wird. Damit man den Ball wirklich dort hinbekommt, wo man ihn haben will, braucht man ein gutes Fingerspitzengefühl und jede Menge Erfahrung, die sich natürlich erst nach einigen misslungenen Versuchen (spreche aus Erfahrung) ergibt. Nicht zuletzt die richtige Ausführung des Schlages ist essentiell, um ganz an die Spitze der Leaderboards zu kommen. Mit dem Analogstick simuliert ihr die Schlagbewegung, indem ihr ihn nach hinten drückt und durch eine möglichst saubere Vorwärtsbewegung desselben zuschlägt. Drückt ihr nicht ganz nach hinten durch, könnt ihr die Schlagweite verkürzen. Bewegt ihr den Analogstick diagonal anstatt senkrecht, könnt ihr mittels "fade“ bzw. „draw“ dem Ball eine geschwungene Flugkurve verpassen, und so um Hindernisse herumspielen. Das richtige Timing ist das A und O für einen guten Schlag.
 Autor:
Alfred Fank
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.3