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Tiger Woods PGA Tour 2003

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 Spiel-Infos: Tiger Woods PGA Tour 2003
Tiger Woods PGA Tour 2003 Boxart Name: Tiger Woods PGA Tour 2003 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 06. Dezember 2002
Genre: Sport - Golf
Spieler: 1-4
Features:
keine

Golf. Ein Sport für alte Männer mit dicken Bäuchen und wohlig wolligen Pullovern. Die frische Luft in der Natur ist gesund und anzustrengen braucht man sich auch nicht. Kleine Spaziergänge abseits des Kurses lockern das fröhliche Beisammensein auf und man ist froh, unter sich zu sein. Doch nun Schluss damit, die junge Generation blutrünstiger Videospieler schickt sich an, die Golfplätze zu erobern und verdrängen immer mehr die alten Golfer aus ihren traditionellen Lebensräumen. Tiger Woods 2003 lässt das Klischee des langweiligen Golfs hinter sich und bietet jedem Spieler etwas.

Steuerung Nummer 1
Auch wer schon des öfteren die Hand an ein virtuelles Golfspiel gelegt hat, wird in Tiger Woods PGA Tour 2003 mit einer völlig neuen Steuerung konfrontiert und sollte somit ebenso wie jegliche Golf-Jungfrauen ordentlich in der Übungslektion zu Beginn des Spiels aufpassen. Hier wird einem erklärt, wie der Schläger geschwungen wird, wie man ordentlich Kraft auf den kleinen weißen Ball ausübt und wie man sich auf dem Grün verhalten sollte, damit der Ball schnell sein Ziel findet. Das gute an der Steuerung des Spiels ist, dass nicht wie in älteren Vertretern des Genres zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Knopf gedrückt werden muss, um die Stärke und Richtung des Schlages zu bestimmen. Nun wird mit einem der beiden Sticks nach hinten ausgeholt und um dann zu schlagen, muss der Stick schnell nach vorne gedrückt werden. Diese Bewegung sollte natürlich recht flüssig von der Hand gehen.
Während der Stick nach hinten gezogen wird, ist es bei weiten Schlägen ratsam, möglichst flott auf den Z-Trigger zu drücken, da so der Schlag noch verstärkt werden kann. Auch während des Fluges des Balls kann ein Triggern auf Z nicht schaden, da man so dem Ball noch den nötigen Spin gibt, damit er nach der Landung in eine bestimmte Richtung rollt. Es ist zwar nicht wirklich realistisch, den Ball auch nach dem Schlag noch beeinflussen zu können, aber solange es zum Spielspaß beiträgt, sollte sich eigentlich keiner beschweren.

Steuerung Nummer 2
Um die Richtung eines Schlages zu bestimmen, kann man per Druck auf X auf recht "stylischem" Wege an das Ziel des Schlages heranzoomen und dieses mittels des Steuerkreuzes frei auf dem Kurs platzieren. Eine angegebene Prozentzahl zeigt einem an, wie stark der Schläger durchgeschwungen werden muss, damit der Ball auch dort landet. Natürlich spielen auch Kraft, Zielgenauigkeit und Windrichtung bzw. -stärke, welche einem stets unten angezeigt wird, eine Rolle. Gelingt es einem dann doch mal auf dem Grün und nicht im Bunker zu landen, geht es ans Putten. Auch hier bestimmt ein blauer Pfeil Schlagrichtung, aber nun auch die Stärke. Puttet man also bergauf, muss der Pfeil in wesentlich größerer Entfernung positioniert werden. Eine weiße Linie zeigt einem ungefähr an, ob ein Gefälle herrscht, welches natürlich auch ausgeglichen werden muss. Nach ein wenig Übung hat man den Bogen beim Putten raus und kann auch recht akzeptable Resultate erzielen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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