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Tales of Symphonia

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 Spiel-Infos: Tales of Symphonia
Tales of Symphonia Boxart Name: Tales of Symphonia ()
Entwickler: Namco Tales Studio - Team Symphonia
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. November 2004
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1 (2-4)
Features:
2 Discs
Lange mussten RPG-Fans warten, bis der neuste Teil der in Japan sehr beliebten Tales-Reihe, auch hier erscheint. GameCube Spieler hatten sogar seit Skies of Arcadia Legends kein vernünftiges RPG mehr zu Gesicht bekommen und erwarteten daher das RPG-Epos umso mehr. Ob es jedoch die hohen Erwartungen erfüllt und ob es Skies of Arcadia Legends vom RPG-Thron stoßen kann, erfahrt ihr in unserem Tales of Symphonia Test.

Verbannte Engel
Tales of Symphonia spielt in der Welt von Sylvarant, einer Welt, die meist unter großer Angst zu Leben hat. Sie wird von einer Gruppe bedroht, die sich die Desians nennen. Sie verschleppen Menschen nach einem bestimmten Alter in ihre Lager und niemand weiß genau, was mit ihnen geschieht. Sollte jemand Ärger machen, wird keine Sekunde gezögert und dem Unruhestifter die Truppen der Desians hinterhergejagt und diese scheuen nicht davor, sogar dessen unschuldige Heimatdorf niederzubrennen. Lloyd Irving wurde Opfer eines solchen Falles: Er wollte einen Menschen, der versklavt wurde, retten und musste dafür mit ansehen wie sein Heimatdorf niederbrannte.
Die Überlebenden gaben ihm die Schuld und verbannten ihn aus dem Dorf.

Doch das ist nur ein kleiner Teil der Anfangsgeschichte. Eine besonders wichtige Rolle spielt Lloyds Freundin Colette, sie ist nämlich die Auserwählte, welche die Welt vor den Desians retten soll. Um das zu schaffen, muss sie sich auf eine Reise begeben und ein vollwertiger Engel werden. Doch da sie das nicht allein schaffen kann, bekommt sie Schutz von vielen Freunden. Dazu gehören Lloyds Lehrerin Raine, dessen Bruder Genis, der angeheuerte Schwertkämpfer Kratos und natürlich der Held des Spiels Lloyd Irving.

Die Geschichte nimmt im Verlaufe des Spiels viele Wendungen und Überraschungen. Die Spannung steigt von mal zu mal und hält den Spieler am Controller gefesselt. Passagen in denen die Story stehen bleibt, sind so gut wie kaum vorhanden. Hier hat sich Namco auch etwas Nettes einfallen lassen: Wenn ihr mal durch die Städte und Dungeons läuft, kommt es vor, dass am unteren Rand des Bildschirms der Z-Button blinkt. Wenn ihr nun diesen betätigt, erscheint eine kleine Bildersequenz, in der die Helden über verschiedene Dinge reden. So erfahrt ihr mehr über die Geschichte rund um euch, wie auch über die einzelnen Charaktere. Wer jedoch nicht daran interessiert ist, kann diese Sequenzen einfach ignorieren, verpasst jedoch einiges an der Hintergrund-Story. Merkwürdigerweise hört ihr in der japanischen Version in diesen Sequenzen die schöne Sprachausgabe, während in der US und PAL Version die Sprachausgabe komplett fehlt. Dies stört zwar nicht sonderlich, hätte jedoch nach der langen Umsetzungszeit erwartet werden können.

Frauengeschenke
Das Gameplay des Spiels ist RPG-typisch. Ihr bewegt euch auf einer Oberwelt, die einer Karte ähnelt und besucht Städte, Dungeons uvm. In Städten zeigt die Kamera alles aus einer isometrischen Perspektive und lässt sich meist nicht bewegen. Dennoch gibt es einige nette Features, wie dass ihr beispielsweise jederzeit euren Hauptcharakter im Menü wechseln könnt. Ihr könnt also nicht nur mit Lloyd durch die Gegend streifen, sondern auch in die Haut der anderen Teammitglieder schlüpfen. Das hat den Zweck, dass bei jeder Figur etwas anderes geschieht, falls ihr mit einer bestimmten Person redet. Wenn ihr z.B. weibliche Charaktere mit dem Frauenheld Zelos ansprecht, geben euch diese nach einer kleinen Schmeichelei nützliche Items.
 Autor:
Gökhan Yikilmazlar
Testbericht
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Leserwertung:
9.3