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Super Smash Bros. Melee

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 Spiel-Infos: Super Smash Bros. Melee
Super Smash Bros. Melee Boxart Name: Super Smash Bros. Melee (PAL)
Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 23. Mai 2002
Genre: Beat 'em Up
Spieler: 1-4 (64)
Features:
60Hz Modus

Endlich ist es soweit und Super Smash Bros. Melee ist auch in Deutschland erhältlich. In Japan ist das Spiel der bisher erfolgreichste GameCube Titel überhaupt und auch in den USA hat das Spiel mit den wohl meisten Nintendo Charakteren gleichzeitig viele Anhänger gefunden. Ob das gerechtfertigt ist?

Ungewöhnliches
Wer noch nie etwas von Super Smash Bros. Melee oder dem Vorgänger gehört hat, dem sei gesagt, dass es sich grundlegend von anderen Beat 'em Ups unterscheidet und so quasi einmalig ist. Hier geht es nämlich nicht darum, die Energieleiste des Gegners abzuknabbern bis er zu Boden fällt, sondern man muss ihn von der Plattform, auf der gespielt wird, runterwerfen. Dennoch haben Tritte und Schläge ihre Wirkung, denn je mehr ein Charakter angegriffen wird, umso höher steigt seine Prozentanzeige an der unteren Seite des Bildschirms. Je höher diese ist, umso weiter fliegt der Gegner, wenn man ihn richtig trifft.

Die ersten Schläge
Für Nintendo eher untypisch, beginnt das Spiel mit einem sehr nett gemachten FMV Intro, welches einen schon mal auf die darauffolgende Action einstimmt. Zunächst wird man jedoch beinahe von der Modi-Vielfalt erschlagen. Zu Beginn eines Spiels wagt man sich am besten zunächst einmal in den Ein-Spieler-Modus, wo man entweder gleich in den Kampf ziehen kann oder sich einem Training unterzieht. Dort wird man mit den grundlegenden Steuerungsmöglichkeiten des Spiels vertraut gemacht. Gesprungen wird wahlweise mit Y, X oder dem Analog Stick. L und R werden für das Schild oder in Verbindung mit A zum Ergreifen von Gegnern genutzt. Der B- und A-Button dienen für die Attacken, während einer die Standard Moves vollführt und der andere für die Special Attacken des Kämpfers zuständig ist. Im folgenden Training kann man dann alles Gelernte versuchen anzuwenden. Um auch immer den Überblick zu behalten, werden einem hier alle interessanten Fakten zum Geschehen abgebildet, sei es das gewählte Tempo, der zugeführte Schaden oder die höchste Trefferfolge. In einem Extramenü lassen sich dann noch die verschiedensten Eigenschaften für den Trainingsgegner einstellen. Soll er sich wehren, den Angriffen stets ausweichen oder durch die Gegend hüpfen? Des weiteren kann man verschiedene Items auf der Bildfläche erscheinen lassen, die auch im späteren Spielverlauf zum Zuge kommen werden. Sei es der Schirm, mit dem man um sich schlagen kann, oder eine Feuerwaffe, die den Gegner richtig einheizt.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0