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Super Monkey Ball

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 Spiel-Infos: Super Monkey Ball
Super Monkey Ball Boxart Name: Super Monkey Ball (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-4
Features:
60 Hz Modus

Japan, das Land der aufgehenden Sonne. Japan, das Land der Mangas und Anime. Japan, das Land der verrücktesten Spielideen! Schon zum Release des GameCube präsentierte SEGA uns das wohl ungewöhnlichste Geschicklichkeitsspiel das bis Dato auf dem Markt ist. Mit Super Monkey Ball ließ Amusement Vision die Affen auf den GameCube los. Als eines der ersten Multiplayer-Spiele schaffte es Super Monkey Ball auf Anhieb ganz nach oben. Sicherlich hat der Suchtfaktor viel dazu beigetragen. Schwierig wird es, das Spiel einzuordnen, denn so ein Prinzip hat es noch nie gegeben. Unter den Japanern erreichte es sogar Kultstatus. Nicht zuletzt auch dank der Spielhallenversion. Und die Konvertierung auf den GameCube gelang ebenfalls prächtig.

Alle meine Affen
Was ist der Sinn des Spiels? Eigentlich nur seinen Affen, der in einer Plexiglaskugel steckt, durch einen Parcours ins Ziel zu manövrieren, ehe die Zeit abgelaufen ist. Doch bewegt man nicht den Affen selbst, sondern die Plattform, auf der er rollt. Grob gesagt ist dies das Ziel des Spieles. Hierfür stehen euch 4 Affen zur freien Wahl, die sich allerdings nur im Aussehen von einander unterscheiden. Ihr habt die Wahl zwischen AI-AI, MEEMEE, BABY oder GONGON - Beschwerden über die Namensgebung nimmt Sega selbstverständlich entgegen. Es stehen euch im Main-Modus drei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, die sich auch von der Levelanzahl her unterscheiden. So besteht der Anfänger Modus nur aus zehn Leveln, der Modus für Fortgeschrittene dafür schon aus deren 30 und der Experten Modus bietet die ultmative Herausforderung mit 50 Abschnitten, die es zu meistern gilt. Der Main-Modus kann mit bis zu vier Spielern nacheinander bestritten werden. Habt ihr euch für eine Stufe und Spieleranzahl entschieden kann es auch schon losgehen.

Roll den Affen
Die Steuerung an sich ist sehr simpel; einzig der Controllerstick ist von Bedeutung. Als einziger Knopf ist noch der A-Button belegt, mit dem man auf einer ständig eingeblendeten Karte zoomen kann. Drückt man den Start-Button, kommt man unter anderem auch zum Punkt „Level ansehen“. Hier kann man sich in aller Ruhe einen Überblick verschaffen. Wie gesagt, bewegt man nicht den Affen selbst, sondern den Untergrund auf dem er sich befindet. Dafür braucht es etwas Übung und ein Tutorial wäre hilfreich gewesen - ist aber leider nicht vorhanden. Also steht Learning-By-Doing auf dem Programm, was dank der einfachen Streckenführung in den Anfangsleveln nicht allzu schwer fällt. Für jeden Level habt ihr genau sechzig Sekunden Zeit, was für den Großteil genug ist. Je weiter ihr jedoch kommt, umso komplexer werden die Levelführungen und schnell steht man unter Zeitdruck, der wahre Adrenalinschübe verursachen kann.

 Autor:
Rene Leckband
Testbericht
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Leserwertung:
8.3