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Super Monkey Ball Adventure

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Seid ihr schließlich nach einigen Minuten und den ersten Puzzles beim König angekommen, schildert dieser euch die aktuelle Lage: Prinzessin Deedee von Monkitropolis und Prinz Abeabe von Kongri-la sind spurlos verschwunden, was auch die Traurigkeit im Land erklärt. Eure Aufgabe ist es nun, mal ganz banal ausgedrückt, wieder Frohsinn zu verbreiten, Hinweise zu sammeln, die königlichen Ausreißer wieder zu finden und letztendlich alle Affen von fünf verschiedenen Königreichen zu der größten Monkey Ball-Hochzeit aller Zeiten einzuladen!

Und die Praxis?

Das alles mag sich jetzt nach einer kunterbunten, kinderfreundlichen und lustigen Kugelei anhören, die Realität sieht mit langweiligen und unmotivierenden Aufgaben sowie wirklich unfairen Stellen aber nicht ganz so rosig aus.

So seid ihr die meiste Zeit damit beschäftigt, unter anderem den Müllmann zu spielen und eine bestimmte Anzahl von Bananenschalen aufzusammeln, eine Botschaft von A nach B zu bringen oder mit der tickenden Uhr im Nacken an schwer erreichbare Stellen zu gelangen, um dort für ein Foto zu posieren. Die meisten Äffchen sind dabei sehr freundlich und bitten euch recht lieb. Es gibt allerdings auch Ausnahmen, so zum Beispiel einen rotzfrechen, kleinen Affenjungen, der euch regelrecht dazu auffordert, Ballons für ihn zu sammeln – und davon nicht wenig. Besonders frustrierend ist es, wenn ihr kurz vor dem Ende der Mission in einen Abgrund stürzt. Zwar habt ihr dann kein Leben verloren, müsst allerdings zum einen die Aufgabe noch einmal komplett von vorne beginnen und zum anderen wieder bis hin zum Auftraggeber rollen, was schon so einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Jene Affen, die lediglich eine kleine bzw. im späteren Spielverlauf schon recht große Anzahl an Bananen als Spende für die Armen haben möchten, um glücklich gestimmt zu werden, sind einem da schon viel lieber. Zumal die geforderte Menge an den gekrümmten Früchten relativ leicht erreicht werden kann, da es sie in Super Monkey Ball Adventure quasi wie Sand am Meer gibt. Perfektionisten belassen es aber natürlich nicht dabei und versuchen alle Bananen zu ergattern, seien sie noch so gut versteckt oder schwer erreichbar.

Dass eifrige Sammler da natürlich belohnt werden müssen, ist klar. So könnt ihr mit eurer gelben Beute in jedem der fünf Königreiche jeweils einen Shop aufsuchen und dort neue Levels für die Minispiele oder neue Charaktere für selbige kaufen. Gänzlich neue Partygames sucht man hier, obwohl sie durchaus angebracht gewesen wären, leider vergebens. Dazu aber später mehr.

Nun kommen wir nämlich erst mal zur letzten wirklich nennenswerten Neuerung gegenüber den Vorgängern, den neuen Balleigenschaften. Diese könnt ihr „herbeizaubern“, indem ihr den A-Button betätigt und anschließend eine Kombination aus vier verschiedenen Richtungen mit dem Analog-Stick eingebt. So könnt ihr unter anderem den Stickyball, der euch erlaubt Dinge aufzusammeln oder an Wänden zu rollen, für eure Missionen zur Hilfe nehmen, mit dem Speedyball fast schon mit Sonics Schallgeschwindigkeit mithalten oder Dank dem Woodball übers Wasser rollen.

Selbstverständlich stehen euch zum Start noch nicht alle Zaubersprüche zur Verfügung; sie werden euch je nach Fortschritt von einem nicht übersehbaren NPC gelehrt. Natürlich müsst ihr die insgesamt 12 Sprüche (inklusive Teleportier-Zauber in andere Königreiche) nicht alle auswendig lernen – sie können ganz einfach im Pause-Menü nachgeschlagen werden.
 Autor:
Thomas Frank
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