GameCube » Tests » S » Super Mario Sunshine

Super Mario Sunshine

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 
Marios Wassertank
Das wichtigste Gameplay-Element in Super Mario Sunshine ist der Wassertank seines Dreckweg 08/17. Am unteren rechten Bildschirmrand könnt ihr immer ablesen, wie viel Wasser ihr noch zur Verfügung habt und wie groß der Druck im Behälter noch ist. Fällt der Druck auf Null, müsst ihr die Taste erneut drücken, um weiter zu spritzen. Neigt sich die Wasserladung dem Ende zu, solltet ihr ein Gewässer aufsuchen, in welchem ihr durch Druck den rechten Schulterbutton euren Tank wieder auffüllen könnt.
Neben den Standartaufsätzen, dem Wasserspritzen- und dem Schwebe-Aufsatz, gilt es im Verlaufe des Spiels noch zwei weitere zu finden: den Rocket-Jump und den Speed-Antrieb. In den Levels stehen blaue, rote und weiße Kisten, in welchen ihr jeweils euren Zweitaufsatz eintauschen könnt. Es ist also auch etwas taktisches Geschick von Nöten, um jeweils den passenden Aufsatz für die kommende Aufgabe zu wählen - mit der falschen Wahl könnt ihr euch das Leben nur unnötig schwerer machen.
 
Kann mir jemand den Weg zum Schloss zeigen?
Wie auch schon bei Super Mario 64 gibt es auch bei Super Mario Sunshine eine Oberwelt, aus der ihr die einzelnen Levels ansteuert. Waren das beim Vorgänger noch Bilder, die im Schloss von Peach an den Wänden hingen, so übernimmt diese Rolle nun ein kleines, vor Leben nur so pulsierendes Städtchen. Im Laufe der Zeit werdet ihr hier die Eingänge zu den insgesamt sieben Welten finden, welche wiederum jeweils acht Aufgaben enthalten, die es zu absolvieren gilt. Für jede erfolgreich abgeschlossene Aufgabe erhaltet ihr eine der Insignien zurück, wovon es insgesamt 120 Stück zu finden gibt. Neben den normalen "Finde die Insignie"-Aufgaben, müsst ihr unter anderem auch acht rote Münzen finden und knackige Minigames ohne euren Dreckweg bestehen. Des weiteren gibt es in jeder der sieben Welten 30 blaue Münzen zu finden, welche sich in der Oberwelt zu zehn Stück in eine Insignie umtauschen lassen.
 
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage...
Das wichtigste an einem Spiel ist immer noch der Spaß - etwas was Super Mario Sunshine zu seinem riesigen Suchtpotential verhilft. Befürchtungen, ständiges Beseitigen des Geschmieres würde auf die Dauer ähnlich monoton werden, wie das Geistereinsaugen mit Luigi, können wir zerschlagen - oft genügt es bereits, die Quelle der Verschmutzung auszuschalten, um die Landschaft wieder in ihrem natürlichen Glanz erstrahlen zu lassen. Aber ihr werdet euch oft wieder finden, gleichwohl erst den Dreck zu beseitigen, bevor ihr euch der Wurzel des Übels stellt - einfach nur, weil es solchen Spaß bereitet, mit eurem Wasserstrahl den Schmutz weg zu fegen.
Fulminant in Szene gesetzte Bossgegner und viele altbekannte Gegner tragen ebenfalls dazu bei, dass sich Super Mario Sunshine kurzweiliger denn je spielt. Natürlich mangelt es auch nicht an neuen Gegnerkreationen, wo abermals die vielen einfallsreichen Kreativtalente Nintendos durchschimmern.
 Autor:
Thomas Theiler
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.7