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Super Mario Sunshine

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Für die elementarste Funktion eines Jump'n'Runs wurde der zentrale A-Knopf gewählt, sodass ihr jederzeit bequem zu einem gut getimten Sprung ansetzen könnt. Wie gehabt stehen Mario auch verschiedene Sprünge zur Verfügung, um sich elegant von Plattform zu Plattform zu bewegen - darunter die altbekannten 3-fach Sprünge, der Überschlag oder der Drehsprung, welcher seit Super Smash Bros. ebenfalls zu Marios festem Repertoire gehört. Seid ihr in der Luft, könnt ihr mittels der linken Schultertaste zum "Popoklatscher" ansetzen, welcher alles unter euch so flach wie eine Flunder werden lässt. Nicht nur euren Hintern setzt ihr im Kampf gegen eure Kontrahenten ein, auch von eurem Bauch könnt ihr Gebrauch machen: Durch Drücken der B-Taste führt ihr einen "Bauchklatscher" aus, um fortan z.B. auf nassem oder glitschigem Untergrund auf dem Bauch durch die Gegend zu rutschen oder Gegner zu besiegen. Auch auf dem Trockenen könnt ihr diese Aktion zu euren Gunsten verwenden: schnell aneinander gereiht, könnt ihr so einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil verbuchen.
Mit dem Z-Trigger ruft ihr das Statistik Menü hervor, in welchem ihr den Fortschritt eurer Bemühungen in allen Levels im Überblick behalten könnt. Das digitale Steuerkreuz bleibt unbelegt.
 
Steven Spielberg lässt grüßen
Wer sich gewundert hat, dass bisher noch nicht auf den gelben C-Stick des GameCube Controllers eingegangen wurde: Seine Rolle ist so zentral, dass ihm gleich ein ganzer Abschnitt gewidmet wird. Bei Super Mario Sunshine wurde auf ein halbautomatisches Kamera System gesetzt, d.h. es bleibt dem Spieler mehr oder weniger selbst überlassen, welche Perspektive er wählen will. Gesteuert wird die Kamera mit dem gelben Kamerastick: mit Links und Rechts schwenkt ihr die Kamera auf beide Seiten, Hoch und Runter bestimmen sowohl den Abstand als auch den Winkel der Kamera zu Mario. Mit der linken Schultertaste richtet ihr die Kamera direkt hinter euch aus.
In Super Mario Sunshine spielt die Wahl der richtigen Kameraperspektive eine wichtige Rolle. Stellen, an denen ihr vor kurzem noch gescheitert seid, können aus einem anderen Winkel ein Kinderspiel sein - etwas experimentieren ist da von großem Nutzen. Da viele Passagen auf verschiedenste Arten passiert werden können, kam eine vollautomatische Kameraführung nicht in Frage - die vorhandene Lösung kann überzeugen, vorausgesetzt der Spieler nimmt die wichtige Rolle des konsequenten Kameranachführens wahr. Nur bezüglich einer Stelle führte die Kamera zu großem Frust, da kein überzeugender Winkel gefunden werden konnte und so Mario "blind" ans Ziel gelenkt werden musste. Verdeckte Charaktere oder Münzen werden, falls sie hinter Gegenständen verdeckt sind, als Fragezeichen angezeigt, Mario bleibt als Silhouette erkennbar jedoch eure Gegner werden leider nicht entsprechend gekennzeichnet.
 Autor:
Thomas Theiler
Testbericht
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Leserwertung:
8.7