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Super Mario Sunshine

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Kameraprobleme
In den riesigen Welten kommt es oft vor, dass die Kamera nicht mehr Herr der Lage ist und z.B. hinter einer Wand hängen bleibt. Zwar kann man mit dem C-Stick nachjustieren, dies hilft aber nicht in allen Fällen und ist auf die Dauer ziemlich nervig. Viele Sprungpartien sind sehr verwinkelt sodass die Kamera nicht immer optimal steht. Wenn sich Mario hinter einer Wand versteckt sieht man ihn jedoch als Schatten, Münzen werden dann mit einem Fragezeichen dargestellt.
 
Wochenlange Motivation
Um den Endgegner von Super Mario Sunshine erreichen zu können, muss man in jeder Stage lediglich die ersten sieben Aufgaben erledigen, dies sollte nach ca. 20 Spielstunden der Fall sein. Danach kann man wie in SM64 mit den anderen Aufgaben weitermachen, um sich den kompletten 120 Insignien widmen zu können. Bis man wirklich alles komplettiert hat vergehen an die 50 Spielstunden, für Langzeitspaß ist also gesorgt! Auch der Schwierigkeitsgrad ist genau richtig angesetzt, nicht zu leicht, aber auch nicht so schwer, dass es unfair wird. Im späteren Verlauf und in den Minileveln wird man jedenfalls sehr stark gefordert, doch nach ein paar Versuchen ist jede Aufgabe schaffbar.
 
Grafisch solide aber keine Referenz
Im Vorfeld gab es bereits hitzige Diskussionen über die Grafik, von allen Seiten wurde der doch kindliche Style und die eher mittelmäßigen Texturen kritisiert. Im endgültigen Spiel hat sich zwar nicht alles geändert, jedoch sieht es in Bewegung wirklich deutlich besser aus, als auf den zahlreich veröffentlichten Screenshots. Zwar gibt es immer noch einige sehr schwache Texturen, das grafische Gesamtbild kann sich aber zeigen lassen. Vor allem die gigantische Weitsicht beeindruckt. Sehr gut gelungen ist außerdem das Wasser, welches mit Echtzeitspiegelungen selbst dem von Wave Race Konkurrenz macht. Insgesamt ist alles im typischen bunten Mario Knuddelstyle, ein realistischeres Mario wäre auch nur schwer vorstellbar und würde nicht in die Reihe passen. Mario läuft in 30fps, wenn viel auf dem Bildschirm ist treten gelegentliche Ruckler auf. Besonders beeindruckend ist das relativ neue Feature Geo-Morphing, dadurch entstehen in sekundenschnelle riesige Berge, Häuser oder Treppen, wodurch neue Abschnitte begebar werden.
 Autor:
Fabian Maier
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.7