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SSX3

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 Spiel-Infos: SSX3
SSX 3 Boxart Name: SSX3 (PAL)
Entwickler: TBA
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 31. Oktober 2003
Genre: Sport
Spieler: 1-2
Features:
GBA-Verbindung, THX
Electronic Arts will mit der BIG Division Trendsportarten noch trendiger umsetzen, dass sie auch für Anti-Sportler interessant werden. Das Snowboardspiel SSX machte den Anfang und geht mittlerweile in die 3. Runde. Während SSX hauptsächlich auf die Rennelemente des Spiels setzte, wurde mit dem Einjahresprojekt „Tricky“ das Tricksystem verfeinert – passend als GameCube Launchtitel. In Teil 3 will man die Fans der Vorgänger nicht enttäuschen, aber trotzdem genug Neues bieten. Ob EA Big das gelungen ist und man eventuell gar den Genregipfel damit erklommen hat, erfahrt ihr in diesem Test.

Sport ist Mord…
Wie schon angesprochen, muss man kein Schneehase sein um sich ein SSX-taugliches Snowboard unter die Füsse zu schnallen. Denn in der Welt von SSX3 wird der Realismus ignoriert! Wem also blaue Flecken an jeglichen Stellen des Körpers oder gar gebrochene Knochen den Wintersport bis jetzt zum Horror machten, kriegt von Electronic Arts eine Chance, sich damit virtuell zu versöhnen. Die Entwickler haben ein Snowboardparadies in Form eines ganzen Bergen ins Spiel integriert.
Als einer von insgesamt 10 Charakteren (sechs aus dem Vorgänger bekannt und vier neue) macht man sich auf den Weg, Medaillen abzusahnen und SSX-Champ zu werden. Doch da steht dem Trendsportler noch ein langer Weg bevor: Der Berg ist nämlich unterteilt in drei Gipfel, die allesamt ihre unterschiedlichen Abfahrtswege in Form von Rennen, Trick-Events und Freeride bieten.

Der Berg ruft…
Mit einem beinahe bruchfähigen Flugzeug wird man an die Spitze des ersten Gipfels transportiert. Während einem die ganze Zeit das Radio BIG mit mehr oder weniger unterhaltsamen Tipps und klangvollen Sounds begleitet, macht man sich erstmals mit der Steuerung vertraut. Schnell lässt sich im Tiefschnee schön kurven und auf den ersten Baumstämmen entlang grinden. Wenn ihr zwischen engen Tannen hindurch über die nächste Eisplatte flitzt, sollte nicht vergessen werden, die Hinweisschilder zu beachten. Denn diese geben den Weg an, wo’s zum nächsten Event geht – schliesslich wollt ihr Geld verdienen, um euren Charakter optisch wie auch leistungstechnisch aufzuwerten. Zudem wird eine bestimmte Summe vorgeschrieben, bevor der komplette Berg gestürmt werden kann.
Die Abfahrt eines Gipfels entpuppt sich jedoch nicht ganz als so frei wie vielleicht angenommen werden kann, in etwa so: links geht die Freeride weiter und rechts geht’s zum Big Air Contest; der nächste Wegweiser kommt und wieder dasselbe Spielchen. Selbstverständlich muss nicht jedes Mal der ganze Gipfel von neuem herunter gefahren werden – eine Transportmöglichkeit an den gewünschten Event gibt es auch.
 Autor:
Thomas Fontana
Testbericht
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Leserwertung:
8.3