GameCube » Tests » S » Splinter Cell

Splinter Cell

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...

Wenn ihr euren GameCube mit dem GBA verbunden habt, könnt ihr diesen als Radar gebrauchen, was euch die Orientierung in den verwinkelten Levels sehr erleichtert und euch auch das ein oder andere Agentenleben rettet. Ihr könnt aber auch auf weitere Waffen zugreifen. Ebenfalls sehr lobenswert: Wenn ihr eure Mission auf dem GameCube erfolgreich beendet habt und auch der letzte Terrorist aufgegeben hat, könnt ihr für die GBA-Version 5 Bonusmissionen frei schalten.
Nach wie vor sehr gelungen ist der Sound, der vor allem in Gefahrensituationen den Puls zusätzlich nach oben treibt. Die Atmosphäre bei Splinter Cell ist sehr gelungen, wobei die professionellen Synchronsprecher wesentlich dazu beitragen. Wie in jeder anderen Version von Splinter Cell spricht auch hier wieder der "deutsche Nicolas Cage" die Hauptrolle. Die Wahl der Sprecher passt einfach zum Spiel, egal ob die raue Stimme von Sam Fisher, der russische Akzent der Terroristen oder das verängstigte Wimmern von Geiseln.

Fazit
Wer die Xbox Version noch nicht kennt und nicht gerade eine Allergie gegen Stealth Action Games hat, muss einfach zugreifen. Gerade auf dem GameCube gibt es in diesem Genre momentan keine ernsthafte Konkurrenz. Tom Clancy und Ubi Soft haben einen virtuellen Thriller, der unter die Haut geht, geschaffen. Atmosphäre, Präsentation.. alles passt hier und wirkt wie aus einem Stück. Selten gibt es Spiele, die einen so mitfiebern lassen und den Adrenalinausstoß nach oben treiben wenn man plötzlich einen Alarm auslöst. Lediglich die etwas langen Ladezeiten stören etwas. Trotzdem ein Agentenspiel so spannend wie die Bücher von Tom Clancy. Solid Snake wird sich warm anziehen müssen, wenn er demnächst auf dem Cube schleicht.

 Autor:
Martin Vötsch
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
6.1