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Sphinx & die verfluchte Mumie

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Hilfe bekommt er dabei ausgerechnet von dem scheinbar hilflos in eine Mumie verwandelte Prinzen, der durch magische Urnen als Spion im dunklen Turm wieder "zum Leben" erweckt wird, um dort wichtige Artefakte in die "normale" Welt schleusen zu können, und damit sogar noch Hoffnung auf Heilung hat.

Brachiale Gewalt oder bedachtes Vorgehen?
Von nun an gilt es also die Welt als Sphinx vor Unterjochung zu befreien und von dieser abzuwenden, mit Hilfe der Durchforstung allerlei Dungeons, und nebenbei möglichst noch Urnen einzusammeln, damit die Mumie auf der anderen Seite ihrem Ziel näher kommt. Wie bereits angesprochen ist das Grundgameplay des Helden Sphinx oftmals mehr auf Kampf ausgelegt. In regelmäßigen Abständen geht es hier eben auch darum eine bestimmte Anzahl an Gegnern niederzustrecken. Doch auch hier gibt es in und außerhalb der Dungeons eine beträchtliche Anzahl an Rätseln, die gelöst werden wollen. Oftmals geht es zwar nur darum, bestimmte Ziele zu finden und zu treffen oder irgendwas in die Luft zu sprengen, dennoch gibt es auch hier von Zeit zu Zeit Rätsel für deren ausgezeichnete Durchdachtheit man Eurocom nur allergrößten Respekt aussprechen kann. Oftmals am Ende seiner Hoffnung kommt man hier im letzten Moment doch noch auf des Rätsels Lösung, die sich stets als logisch erweist. Die Kämpfe dagegen wirken leider nur wie nerviges Beiwerk, das einen faden Beigeschmack hinterlässt. Die dort meist hakige Steuerung bringt einen öfters auf dem Boden als einem lieb ist. Zwar erfordern auch hier die Gegner eine richtige Strategie, doch kann dieser Pluspunkt die allgemeinen Schwächen der Kämpfe nicht überwiegen. Übrigens kann sich Sphinx außerhalb der Dungeon frei bewegen und diverse Sidequests in beliebiger Reihenfolge lösen, die Reihenfolge der Dungeon ist allerdings linear und vorgegeben. Ein weiteres Feature des Sphinx-Teils ist das Einsammeln von Käferm und Monsterm. Durch diese lassen sich wegen ihren bestimmten Fähigkeiten (Feuerattacken, Wuchtattacken usw.) so manches Rätsel lösen. Allerdings ist das Einfangen keine leichte Aufgabe, im Gegenteil, es erweist sich als ungleichgemein schwer, da es perfektes Timing und die richtige Position verlangt. Ihr legt dem anvisierten Wesen Fallen im Form von Fangkäfern, euer Gegner muss dann allerdings noch geschwächt und exakt rüberlaufen, damit ihr es euer Eigen nennen könnt.

Im Gegensatz zum Sphinx-Part ist der Mumien-Teil wesentlich mehr auf Jump'n'Run ausgelegt. Die Mumie hüpft über weite Schluchten, kraxelt Balken entlang - eben gewohnte aber ausgezeichnet umgesetzte Plattform-Kost. Dabei wuselt sich der Prinz durch sein neues Erscheinungsbild auch durch allerlei irrwitzige Rätsel. So kommt die Mumie durch ein Gitter nur dann durch, wenn sein totes Selbst durch eine Presse zur Flunder mutiert. Oder sie läuft auf eine Fackel zu, um sich zu entflammen und dann andere Gegenstände zur Lösung des Rätsels zu flambieren.

 Autor:
Sebastian Mengay
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