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Spawn: Armageddon

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 Spiel-Infos: Spawn: Armageddon
Spawn: Armageddon Boxart Name: Spawn: Armageddon ()
Entwickler: Point of View
Publisher: Namco
Erhältlich seit: 12. März 2004
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic II
Viele Menschen sagen, die Hölle sei ein schlimmer Ort: Die Anwesenheit des Leibhaftigen, der Ewigkeiten andauernde Schmerz und die unerträgliche Hitze lassen die Hölle im Vergleich zum Himmel ziemlich blöd dastehen. Man möchte es sich nicht zur Lebensaufgabe machen, in die Hölle zu kommen. Spawn, der Anti-Held im Namco-Actiontitel, ist so ein Trottel, der freiwillig in die Hölle hinabsteigt, um einen Small-Talk mit kleinen und großen Dämonen zu führen. Ohne Seele und mit einer miesen Synchronisation jagt er feuerspuckende Drachen, drescht auf Klauenspinnen ein oder knipst Seelendämonen das Licht aus. Dabei will er doch nur eins: verhindern, dass (nicht minder bösartige) Engel eine Wunderwaffe auspacken und ihren Konkurrenten mächtig einheizen. Und damit kommt die Hölle nun mal gar nicht klar. Spawn macht es sich also zur Aufgabe, diese neuartige Massenvernichtungswaffe zu finden (was heutzutage ja leider ziemlich schwer geworden ist...) und als Dank dafür sein Leben zurückzubekommen.

Der Anfang vom Ende
Zuallererst stellen wir einen genialen Effekt fest, der einem das Herz aufgehen lässt: Bewegt man nämlich im Hauptmenü den Auswahlrahmen, wabbert das Bildschirm lustig umher. Damit kann man echt Stunden verbringen, würde der „Neues Spiel“-Knopf einen nicht so locken...
Und tatsächlich scheint es nach dem Intro ziemlich lustig zu werden, denn Spawn sieht nun mal gerendert äußerst schick aus; insbesondere da er im Gegensatz zu seinem Auftritt in Soul Calibur 2 den kultigen roten Umhang trägt, den er bei jeder Gelegenheit aufblitzen lässt. Die Tatsache, dass die Spielverpackung „fantastische Filmsequenzen, die Spawn zum Leben erwecken“ verspricht, erhöht unsere Erwartung auf weitere nette Filmchen. Tatsächlich ist davon aber im weiteren Spielverlauf nicht wirklich viel zu sehen und wenn doch, hat man redlich Mühe, sie vom der Spielgrafik zu unterscheiden.

Kamera-Kamasutra
Die Steuerung des Anti-Helden funktioniert. Ich unterlasse an dieser Stelle ein Adjektiv zur Beschreibung selbiger, denn sonst habe ich die USK am Hals und muss Reviews demnächst vorher prüfen lassen. Es klingt ja eigentlich simpel: Mit dem Analog-Stick bewegt man sich, mit dem A-Knopf vollführt man Doppelsprünge und breitet den roten Umhang aus, um ein klein wenig schweben zu können und mit den restlichen Buttons zückt man die Höllenaxt, zaubert mit Höllenkräften oder erfasst mit der dank Link in Trend gekommenen automatischen Zielerfassung  feindliche Höllenwesen, um sie – nun ja – halt in die Hölle zu schicken. Dumm an der ganzen Sache ist nur, dass die Kamera uns feindlich gesinnt ist und im Leben nicht dran denkt, eine korrekte Position einzunehmen. Die Art, wie es sich verhält, gleicht so ein bisschen der Kamera-Kamasutra. Kennt ihr nicht? Dann spielt Spawn: Armageddon und ein Lichtlein geht euch auf. Ich verspreche, die Kamera nimmt Winkel ein, an die ihr nicht mal im Traum gedacht hättet...

Leibesvisitation
Der Spieler steuert Spawn in mehr als 21 Levels durch ein von Höllenkreaturen verseuchtes New York und tut im Prinzip immer dasselbe: Leibesvisitation an den feindlichen Wesen durchführen. Hierbei sucht er aber nicht nach Drogen oder sonstigem Schund, sondern nach Energie- oder Magie-Bällchen, welche die beim letzten Kampf verloren gegangenen Energie-Vorräte wieder aufladen.
 Autor:
Khesrau B.
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