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Samurai Jack: The Shadow of Aku

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 Spiel-Infos: Samurai Jack: The Shadow of Aku
Samurai Jack: The Shadow of Aku Boxart Name: Samurai Jack: The Shadow of Aku (PAL)
Entwickler: Amaze Entertainment
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 23. Juli 2004
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
keine
In den Vereinigten Staaten sind die Abenteuer von Samurai Jack schon länger bekannt: Seit 2001 läuft dort eine Trickfilmserie über einen in der Zukunft gestrandeten Samurai mit großem Erfolg auf Cartoon Network (Dexters Labor, Zwei dumme Hunde) und eine Realverfilmung ist ebenfalls bereits in Planung. Kritiker und Fans loben vor allem die Symbiose aus asiatischen Elementen in Form von Kampfszenen und Erzählweise, die stark an Matrix erinnern, und den immer wieder aufblitzenden amerikanischen Humor. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Entwickler für eine Umsetzung in Form eines Videospiels interessieren würde und so nahm sich Amaze Entertainment dieser Aufgabe an, während Sega den Vertrieb des Multiplattformtitels übernahm.

Zurück in die Vergangenheit

Der böse und vor allem mächtige Magier Aku ist ganz versessen darauf, die Welt unter seine Herrschaft zu bringen, doch fürchtet er einen Krieger, der seinen Plänen gefährlich werden könnte. Also schickt er diesen vom alten Japan in die Zukunft und hofft sich dadurch in Sicherheit. Die Zukunft ist dann auch mächtig von der (immer noch währenden) Herrschaft des Zauberers gezeichnet und alles andere als einladend. So wurden fast alle (teils recht seltsamen Bewohner) einer Gehirnwäsche ausgesetzt, die sie zu willenlosen Gefolgsleuten machen und an allen Ecken der Welt wachen die Roboter im Auftrag von Aku. Doch der Samurai findet auch in der Zukunft Freunde (welche ihn dann auch auf den Namen Jack taufen) und hat nun erst recht einen Grund Aku aufzuhalten, möchte er doch wieder zurück in seine Epoche und zu seiner Familie.  
Blades will bleed...
Im Grunde ist Samurai Jack: The Shadow of Aku ein Action Titel mit einem Adventure- und Jump'n'Run-Anteil. So ist das Spiel zunächst ähnlich aufgebaut wie ein Jump'n'Run: Es gibt eine Oberwelt, in der die Bewohner vor Toren stehen und euch mitteilen, was ihr im jeweiligen Level tun müsst, welches sich dahinter verbirgt. Jedoch sind diese Informationen praktisch sinnlos, da ihr sowieso immer nur zum Ziel eines Levels kommen und dabei Leute aus Käfigen befreien müsst. Dinge wie die Betätigung eines Schalters gehören da noch zu den größten Abwechslungen in Sachen Gameplay. Jack steuert sich dabei sehr gut durch die Levels und erinnert hier an die Steuerung der 3D Ableger der The Legend of Zelda Reihe, mit der Ausnahme, dass Jack auch springen kann, auf Wunsch auch mit einem Doppelsprung. Der gestrandete Samurai kann genau wie das Spitzohr Leitern hochklettern, mit Leuten sprechen und neben Pfeilen auch Shurikens auf die zahlreichen (Roboter-)Feinde feuern, die in den Level ihr Unwesen treiben. Da die Kamera sehr oft den nötigen Überblick vermissen lässt, werdet ihr des öfteren von der L Taste Gebrauch machen müssen, welche die Kamera wieder hinter dem Samurai positioniert.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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