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Rogue Leader: Rogue Squadron 2

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Auf in die Schlacht
Wahre Kampfpiloten geben sich natürlich nicht mit einem gegnerfreien Trainingslevel ab und steigen sofort in die Action ein. Mit Liebe wurde das Craft-Auswahl Menü gestaltet. Denn hier kann man in einem richtigen Hangar umherlaufen und alle zur Verfügung stehenden Schiffe von Außen betrachten. Dabei befinden sich hier alle aus dem Star Wars Universum bekannten Schiffe, wie der A-Wing, X-Wing, B-Wing, Y-Wing, Snow Speeder und sogar der Millenium Falcon. Hat man sich für ein Gefährt entschieden, welches zu Beginn recht leicht fällt, da nur eines zur Auswahl steht, beginnt die in Echtzeit berechnete Einleitungssequenz, die noch einmal die grafischen und soundtechnischen Finessen des Launchtitels unter Beweis stellt. Nun geht es also in die erste Schlacht. Geschütztürme werden in die Luft gejagt, TIE Fighter fegen, einen Feuerschweif hinter sich herziehend, gen Boden und zerbersten, Lichteffekte werden bestaunt, der Sound noch einen Tick lauter gedreht, man wird von den zahlreichen Explosionen und Laserfäden fast geblendet, dann eine gewaltige Explosion und der Todesstern zerfliegt in tausend Teile. Durchatmen. So actiongeladen und relativ simpel die erste Mission noch ist, umso schwerer werden sie in den späteren Spielabschnitten. Nicht selten kommen einem duzende von TIE Fightern und Bombern entgegen, so dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Während einige Spielszenen fast 1:1 aus dem Film zu stammen scheinen, gibt es auch genügend Missionen, die sich für das Spiel ausgedacht wurden. Doch nicht nur eingefleischte SW-Fans werden sich freuen, endlich mal wieder selber über die Schneewüste Hoth oder durch die Wolken von Bespin sausen zu können.

Die innere Uhr tickt
Die Missionen in den einzelnen Leveln gestalten sich nicht immer allzu abwechslungsreich. Aber auch wenn es eigentlich immer nur um das Abknallen von gegnerischen Fightern geht, kommt während der Missionen keine Langeweile auf. Dazu sind die einzelnen Schauplätze zu verschieden und jeder hat seinen eigenen Charakter. Oft hat man Frachtschiffe zu begleiten und zu beschützen, ein anderes Mal muss man ein feindliches Schiff stehlen und sicher zu einem Treffpunkt kutschieren. Besonders in dieser Mission macht sich die „innere Uhr“ des GameCubes bemerkbar. Denn je nach Tageszeit, variiert der Lösungsweg der Mission. So muss man zu einem Zeitpunkt mit dem Y-Wing durch die leicht nebligen Schluchten des Planeten fliegen und die Radarstationen mit der Ionenkanone außer Gefecht setzen, während zu späterem Zeitpunkt nur der Speeder zur Auswahl steht, mit dem man in tiefster Nacht unter dem Radar “hindurchschleichen“ muss.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
8.2