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Rogue Leader: Rogue Squadron 2

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 Spiel-Infos: Rogue Leader: Rogue Squadron 2
Star Wars: Rogue Squadron II - Rogue Leader Boxart Name: Rogue Leader: Rogue Squadron 2 (US)
Entwickler: Factor 5
Publisher: LucasArts
Erhältlich seit: 03. Mai 2002
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
keine

Das erste Mal, als Star Wars Rogue Leader der Öffentlichkeit präsentiert wurde, war auf der Nintendo Spaceworld 2000. Damals noch offiziell als Technologie Demo betitelt, entwickelte sich schnell ein Projekt, das im November 2001, zum Launch des GameCubes in den USA, zu einem der wichtigsten Titel avancieren sollte. Während sich die Masse von der Tech Demo kaum beeindrucken ließ, wurde das grafisch immer anspruchsvollere Spiel bis zum Launch in unglaubliche Höhen gehypt. Ob der Action Titel des deutschstämmigen Entwicklerteams Factor 5 das hält, was ihm so lange Zeit zugesprochen wurde, erfahrt ihr hier.

Der erste Kontakt
Schon die Anfangssequenz lässt den GameCube Neulingen einen eiskalten Schauer den Rücken hinunter laufen. Spätestens wenn der X-Wing von einer bildschirmfüllenden Explosion gefolgt durchs Bild schwebt und kurz darauf das dumpfe Atmen Darth Vaders durch die Lautsprecher ertönt, ist der Spieler im Star Wars Universum gefangen. Auch das mit realen Spielfilmszenen gespickte Menü und die begleitende Star Wars Musik, lassen das Herz eines jeden Fans höher Schlagen. Zu Beginn des Spiels verschlägt es den geneigten Spieler auf Tatooine, welches hier ausschließlich zum Erlernen der Steuerung dient. Außerdem wird man hier das erste Mal mit den verschiedenen Bildschirmanzeigen wie dem Radar vertraut gemacht und erfährt, wie man seinen stets in den Missionen mitfliegenden Kumpanen Befehle erteilen kann. Dies ist nämlich mit dem Steuerkreuz möglich, wo jede der vier Richtungen einen anderen Befehl an die Mitstreiter austeilt. Als besonders einfach, wie es sich für ein Arcade-Shooter gehört, erweist sich hier auch die Steuerung. Mit den analogen Schultertasten lässt sich die Geschwindigkeit des jeweiligen Gefährts stufenlos bestimmen. Drückt man die rechte Taste jedoch bis zum digitalen Klicken durch, erhält man einen Boost, der sich auch durch das im Controller integrierte Vibrieren bemerkbar macht. Dieses kommt selbstverständlich auch zum Einsatz, wenn man in einer Schlacht von feindlichen Geschossen getroffen wird oder intelligenterweise gegen eine Wand fliegt. Bei den Feuertasten handelt es sich um A und B, wobei B die sekundäre und A die primäre Waffe aktivieren. Mit X gelangt man ins Cockpit, aus welchem man mit dem C-Stick wie ein wahrer Pilot den Kopf bewegen kann. Eine besondere Bereicherung ist der Zielbildschirm, den man mit Y aktiviert. Damit werden die Gegner farbig gekennzeichnet und so vom meist grauen Hinter- und Untergrund hervorgehoben. Das erleichtert das Zielen zwar ungemein, zieht allerdings auch die Bewertung hinunter, die man nach jeder Mission erhält.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
8.2