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Resident Evil 4

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 Spiel-Infos: Resident Evil 4
Resident Evil 4 Boxart Name: Resident Evil 4 ()
Entwickler: Capcom
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 23. März 2005
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic II, 16:9 Letterbox
Zwei Jahre ist es her, dass sich GameCube Spieler an einem neuen Resident Evil ergötzen konnten. Doch bereits zwei Jahre davor wurde an Resident Evil 4 gearbeitet. Das Projekt fand jedoch erst nach drei Versuchen seine jetzige Form. Gezählt sind die Tage in denen ihr durch vorgerenderte Umgebungen rennt, in engen Räumen rumlaufen müsst oder euch durch hungrige Zombiehorden kämpft. Denn Capcom wirft fast das komplette Gameplay der Vorgänger über den Haufen und fängt wieder bei den Wurzeln des Horrors an.

Willkommen in Spanien
Seit den Ereignissen in Resident Evil 2 und 3 sind sechs Jahre vergangen und der mächtige Umbrella-Konzern, der hinter all den bösen Machenschaften steckte, gibt es nicht mehr. Durch deren Konkurs ist somit jede Gefahr einer erneuten Virusattacke beseitigt und die Menschen kehren zu ihren normalen Problemen zurück. So auch der Held des zweiten Teils der Serie, Leon Scott Kennedy. Als Agent einer geheimen Regierungsorganisation hat er den Auftrag bekommen, die entführte Tochter des US-Präsidenten zu finden und unversehrt nach Hause zu bringen. Nachdem schließlich alle Spuren in einem abgelegenen Dorf in Spanien enden, macht sich Leon sogleich auf, dort mit der Suche zu beginnen. Doch kaum angekommen, wird er auch schon von einer Meute wild gewordener Dorfbewohner angegriffen. Warum die Dorfbewohner so handeln und ob es etwas mit der entführten Präsidententochter zu tun hat, ist für Leon zu diesem Zeitpunkt noch ein Rätsel. Selbstredend werden im Laufe des Spiels immer neue Fassetten der anfangs, besonders für Resident Evil Verhältnisse, ziemlich undurchsichtigen Story offenbart. Für Fans der Serie gibts ein paar nette Überraschungen.  
Wo stecken die Zombies?
Bereits am Anfang des Spieles fallen die vielen Neuerungen in Resident Evil 4 gegenüber seinen Vorgängern ins Auge. Statt einer starren Kamera schaut ihr eurem Spielcharakter ständig über die Schulter, denn die Kamera positioniert sich genau hinter diesem. Die größte Neuerung ist jedoch die Änderung des Spielprinzips. Statt gegen ein paar lahmarschige Zombies zu kämpfen, habt ihr es mit einer ganzen Dorfgemeinschaft zu tun. Da selbst Leon kein Rambo-Verschnitt ist, müsst ihr öfters vor den anlaufenden Horden davonlaufen. Statt enger Räume setzt Capcom auf den Überlebensinstinkt des Spielers und hat daher weitläufige Areale gebaut in denen ihr auch die Umgebung zu eurem Vorteil einsetzen könnt. Seien es explodierende Fässer, Leitern oder Schränke. Erstere können umgeworfen und zweitere vor ungeschützte Türen oder Fenster geschoben werden. Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, ein Feigling zu sein. Um den ständig wechselnden Umständen Herr zu werden, wurde der A-Button multifunktionell ausgestattet. Je nach Situation erfüllt er so eine andere Aufgabe, wie z.B. das Springen durch Fensterscheiben oder das eben erwähnte Verschieben von Einrichtungsgegenständen.
 Autor:
Gökhan Yikilmazlar
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.1