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Resident Evil Ø (us)

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 Spiel-Infos: Resident Evil Ø (us)
Resident Evil 0 Boxart Name: Resident Evil Ø (us) (NTSC (us))
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 07. März 2003
Genre: Action - Survival Horror
Spieler: 1
Features:
2 Disks

Nur kurz nach der Geburtsstunde des GameCubes in Japan ließ der 3rd Party Entwickler Capcom eine Bombe platzen: Ab sofort sollte die erfolgreiche Survival-Horror Franchise Resident Evil (in Japan "Biohazard") exklusiv auf Nintendos Wunderwürfel fortgesetzt werden. Dem nicht genug, spendierte der japanische Top-Entwickler dem GameCube im letzten Frühling auch noch eine stark überarbeitete Version des ersten Teils, der 1996 das Survival-Horror Genre erschuf und gewaltigen Anklang in der Gamer-Gemeinde fand. Im November war es dann endlich soweit und der erste komplett neue Teil erschien in den USA und Japan - Resident Evil Zero.

Der Name ist Programm, denn Zero spielt vor den Ereignissen aus dem Erstlingswerk, wenn auch nur einen Tag. Die Zentrale der S.T.A.R.S. Elite Einheit beschließt, mehreren mysteriösen Mordfällen in der ansonst so friedlichen Kleinstadt Raccoon City auf den Grund zu gehen. Berichte von menschenfressenden Monstern häufen sich, weswegen das erste der zwei S.T.A.R.S. Teams - das Bravo-Team - losgeschickt wird, um die seltsamen Ereignisse zu untersuchen.
Aus unerklärlichen Gründen kommt es aber zu Komplikationen während des Hinfluges und der Helikopter mitsamt dem Bravo-Team stürzt in einem dunklen Wald ab. Vom ersten Schock erholt, beginnen die S.T.A.R.S. Experten mit der Erforschung der unwirtlichen Gegend und stoßen schon bald auf einen verunfallten Gefängnistransporter, dessen Fahrer tot sind - nur der Gefangene scheint geflohen zu sein. Es stellt sich heraus, dass der Sträfling Billy Coen heißt und wegen 23fachem Mord verurteilt wurde! Nun teilt sich das Bravo-Team auf, um besagten Schwerverbrecher im Wald aufzuspüren. Ab diesem Zeitpunkt konzentriert sich die Handlung auf die junge Rebecca Chambers, die frisch aus der S.T.A.R.S. Ausbildung kommt und sich nun ein erstes Mal beweisen kann. Vorsichtig arbeitet sich Rebecca durch die finstere Gegend, als sie plötzlich auf einen alten Zug stößt, der anscheinend mitten im Wald stehen geblieben ist. Neugierig beschließt die
unerfahrene Rebecca, sich den Zug näher anzusehen und betritt den Passagierwagon - nun gibt es kein zurück mehr...

Du bist nicht allein…
Nach dieser Einführung geht es dann auch endlich los. Zuerst noch auf sich alleine gestellt, trifft Agentin Chambers schon bald auf den geflohenen Billy Coen und sie schließen eine Zweckgemeinschaft - denn alleine scheint ein Überleben gegen die vermoderten, aber hungrigen Passagiere unmöglich. Hier stößt der geneigte Spieler auch bereits auf die wohl einschneidenste Neuerung im Vergleich zum GameCube-Debut Resident Evil Remake: Das Partnersystem. Bei Zero erlebt man die Zombiejagd nämlich zu zweit. Während man den einen Protagonisten steuert folgt einem der andere auf Schritt und Tritt. Mit Hilfe des X Buttons kann nun jederzeit zwischen Rebecca und Billy gewechselt werden. Dies geschieht ohne jede Verzögerung, egal wie weit sie voneinander entfernt sind.

 Autor:
Michael Nittnaus
Testbericht
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Leserwertung:
8.4