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Puyo Pop Fever

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 Spiel-Infos: Puyo Pop Fever
Puyo Pop Fever Boxart Name: Puyo Pop Fever (PAL)
Entwickler: Sega Sonic Team
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 27. Februar 2004
Genre: Sport - Denksport
Spieler: 1-2
Features:
60 Hz
Puyo Pop Fever ist bunt. Knallbunt, um genau zu sein. Jeder Leser, der eine Abneigung gegen Bonbonfarben hat, sollte genau jetzt aufhören, diesen Test zu lesen.

Ich habe euch gewarnt
Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Tetris-ähnlich fallen verschiedenfarbige Formen von oben nach unten, ihr müsst diese nun so anordnen, dass jeweils vier gleichfarbige Teilchen (Puyos) sich berühren - Folge: Die Teilchen lösen sich auf und ihr habt mehr Platz für neue Formen.

Dann kommen die Eigenheiten von Puyo Pop Fever zum Einsatz und es wird hektisch. Da PPF im normalen Spiel immer gegen einen Computergegner gespielt wird, baute Sega eine Art Kampfsystem ein: Zerstört ihr Puyos auf eurer Seite, erscheinen über dem Spielfeld des Gegners Symbole. Diese Symbole repräsentieren ebenfalls Puyos, die von oben herunterfallen, aber diese besitzen keine Farbe und können somit nicht durch Reihenbildung zerstört werden - nur durch über den farblosen Puyos aufgebaute Ketten kann das Spielfeld wieder freigeräumt werden.

Kompliziert? Es geht weiter...
Durch geschicktes Stapeln eigener Puyos können komplexe Kettenreaktionen entstehen oder mehr als vier Puyos gleichzeitig werden gelöscht. Das wird nicht nur von einer kleinen Animation der Spielfigur und einem sinnfreien Spruch derselben begleitet, sondern bringt ungleich größere und zahlreichere farblose Puyos auf des Gegners Spielfeld.
Damit man nun nicht einfach durch zahlloses Aneinanderreihen von Puyos die Arena des Gegners komplett verwüsten kann, gibt es das so genannte Ausgleich-System, in Kombination mit dem Fever-System. Noch da? Okay.

Und weiter...
Nehmen wir an, ihr baut also eine kleine Kette auf und schickt dem Gegner so farblose Puyos, um dessen mühsam aufgebaute Konstruktionen zu zerstören. Diese erscheinen - wie gesagt - zunächst über dessen Spielfeld und werden erst vor dessen nächster erscheindender Puyo-Form auf das Feld selbst fallen.
Der Gegner hat nun einen Zug Zeit, eure Kette auszugleichen, indem er seine aktuell fallende Puyo-Form dazu nutzt, ebenfalls mindestens eine 4er-Reihe zu bilden. Diese Aktion würde (je nach Komplexität) einige Puyos über seinem Feld wieder zu euch schicken bzw. auflösen, worauf ihr eventuell wieder reagieren müsst. Für jeden erfolgreichen Ausgleich erhaltet ihr außerdem einen Fever-Punkt. Habt ihr davon sieben beisammen, schaltet euer Spielfeld in den Fever-Modus um:

"Fever!" oder: Nein, es ist noch nicht genug
Im Fever Modus blinkt das Spielfeld und eure aufgebauten Puyos verschwinden. Stattdessen erscheinen bereits vorgestapelte Konstruktionen, welche meist durch eine geschickt platzierten Puyo-Form komplett gelöst werden können.
 Autor:
Timo Wienekamp
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.0