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Pokémon Colosseum

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 Spiel-Infos: Pokémon Colosseum
Pokémon Colosseum Boxart Name: Pokémon Colosseum (PAL)
Entwickler: Genius Sonority
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 14. Mai 2004
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1-4
Features:
60 Hz, Connectivity
Die Zukunft ist in der Orre-Region schon lange angebrochen. Pokébälle gebraucht hier schon lange niemand mehr und Trainer findet man praktisch wie Sand am Meer. Genau hier siedelt Pokémon Colosseum seinen Story Modus an. Inwiefern sich Colosseum gegenüber Stadium verändert hat und was der Story Modus tatsächlich bringt, lest ihr in dem nachfolgenden Test.

Krall dir alle!
Direkt zu Beginn des Spiels werdet ihr als Spieler bereits mit einer Masse von Informationen überhäuft: Ihr wart Mitglied eines Teams namens „Krall“, habt euch allerdings gegen diese gewandt und ihnen eine wichtige Maschine zum Stehlen von Pokémon geklaut, die so genannte Krall-Maschine. Kurz darauf trefft ihr in einer Stadt bereits auf eure Begleiterin, die ihr aus den Händen von Team Krall befreien müsst. Diese erzählt euch von den so genannten Crypto-Pokémon, Wesen die auf Grund der Einwirkung einer Verbrecherorganisation durch und durch vom Bösen besessen sind. Also werdet ihr kurzerhand beauftragt, die Crypto Pokémon zu suchen, zu fangen und zu heilen. Hier kommt die Krallmaschine ins Spiel und ihr müsst mittels alter Pokébälle und eben diesem Apparat andere Trainer um ihre besessenen Pokémon erleichtern (was in der Pokémon-Welt eigentlich verboten ist).
Diese Pokémon müsst ihr dann solange mit euch führen und mit ihnen kämpfen, bis ihr Herz wieder geöffnet ist. Erst danach können sie vom Bösen befreit werden.

Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass der Story Modus relativ linear verläuft. Ihr könnt auf einer Weltkarte immer nur von einem Schauplatz zum nächsten reisen und erhaltet bei Gesprächen mit den Anwohnern immer einen entscheidenden Tipp, wo als nächstes etwas passiert. Dieses Schema ist voller Kämpfe mit anderen Trainern, Bösewichten oder in Arenen.
Die Kämpfe laufen stets mit zwei Pokémon pro Trainer ab, wie es auch schon in Saphir und Rubin teilweise der Fall war. Da ihr euch die Tierchen von anderen Trainern klauen müsst, habt ihr zu Beginn des Spiels bereits Psiana und Nachtara auf recht hohem Level dabei. Der Kampf läuft dabei wie gewohnt ab: Jeder Trainer gibt seinen Befehl und die Pokémon führen diesen Befehl aus. Crypto Pokémon sind allerdings nicht immer gehorsam und besonders, wenn sie in den Furyo-Modus wechseln, neigen sie dazu, sich Befehlen zu widersetzen.

Durch ein Gerät namens P*DA (Pokémon Digital Assistant) könnt ihr jederzeit den Status eures Teams und die Item-Taschen aufrufen.
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.1