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P.N. 03 - Product Number 03

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 Spiel-Infos: P.N. 03 - Product Number 03
Product Number 03 (P.N.03) Boxart Name: P.N. 03 - Product Number 03 ()
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Erhältlich seit: 29. August 2003
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic 2, 60 Hz Modus
Vanessa Z. Schneider ist nicht etwa ein Supermodel. Auch wenn das dank ihrer kurvigen Figur doch sehr den Anschein danach erweckt. Nein, sie ist freiberufliche Söldnerin und eine ausgebildete Soldatin. Auf einem verwüsteten Planeten (im doppelten Wortsinn), die den passenden Namen „Öde“ trägt, erscheint sie wie der berühmte Terminator durch eine Energiekugel inmitten der drögen Umgebung, die zudem von einem Sturm heimgesucht wird. Sie scheint dort nicht willkommen zu sein und wird prompt von Robotern attackiert. Doch die gut bestückte Frau von morgen weiß sich zu wehren: mit Lasersalven aus ihrem Ärmel und flinken Sprüngen zur Seite weicht sie den gegnerischen Frechheiten aus und bläst zum Gegenangriff über.

Betreff: Tote Eltern und wackelnde Hinterteile
Doch warum dieser ganze Radau? Nun ja, die Planeten in der fernen Zukunft sind der Kolonialisierung ausgeliefert und die Armee hat ihre Defensivwaffen ans CAMS (Computerized Armament Management System) weitergegeben, das durch eine Fehlfunktion auf dem öden Planeten eine Katastrophe ausgelöst hat. Und jetzt ratet mal, wer die weit und breit einzige Hoffnung auf einen Sieg ist? Na klar doch, Vanessa Z. Schneider. „Und warum?“ Natürlich weil sie geil aussieht und während des ganzen Spiels mit ihrem Hintern die Gehirnzellen der Spieler in Sekundentakt erlischen lässt. Und weil ihre armen Eltern irgendwann mal das Zeitliche segnen mussten; dreimal dürft ihr raten warum!

Mit Papier und Bleistift
Das Spielprinzip von P.N. 03 ist sehr simpel und nicht wirklich innovativ. P.N. 03 ist nämlich ein 3-D-Shoot’em up mit klassischen Elementen aus der Lara-Croft-Perspektive. So ist auch das Ziel des Spiels keine große Überraschung: In insgesamt elf mehr oder weniger riesigen Levels kämpft ihr euch durch eine festgelegte Anzahl an Räumen und erledigt dort jeden einzelnen Gegner. Denn Punkte sammeln steht hier an der Tagesordnung, auch wenn eine theoretisch daraus resultierende Highscore-Liste gänzlich fehlt. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als der Griff zu Papier und Bleistift...

Skandal: Emanze lässt sich kontrollieren!
Die Steuerung von Miss Schneider ist sehr einfach gestaltet. Ihr bewegt euch mit dem analogen Stick in die gewünschte Richtung und lasst Vanessas Luxuskörper per Druck auf B in die Lüfte springen. In Kombination könnt ihr somit effektive Ausweichmanöver starten. Unkomplizierte Drehungen zur Seite vollführt man mit der L- oder R-Taste. Per Z-Knopf und dem Analogstick lassen sich 90°- bzw. 180°-Drehungen ausführen. Dies ist insbesondere bei hohem Gegneraufkommen ein unverzichtbarer Begleiter! Damit Frau Schneider auch ihre Lasersalven loslässt, muss sie erst stehen bleiben und dann schießen. Beim Laufen hat die grazile Söldnerin diese Möglichkeit nämlich nicht. Das ist zu Beginn zwar sehr gewöhnungsbedürftig, geht aber nach einiger Zeit in Fleisch und Blut über. Nette, festgelegte Spezialattacken lassen sich in Kombination mit dem Steuerkreuz auslösen. Dabei muss man auch auf die zwei Leisten am oberen Bildschirmrand acht geben. Das eine stellt die Energie von Vanessa dar und das andere die Potenz der Energieattacken. Ist die zweite Leiste leer, könnt ihr keine Spezialattacken mehr ausführen. Doch zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die beiden Balken regelmäßig auszuladen – immerhin!
 Autor:
Khesrau B.
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
7.7