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Pikmin 2

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Hat euch die Höhle schon den einen oder anderen Nerv gekostet, wird es hier noch mal richtig knackig. Viele Bosse lassen sich um einiges besser besiegen, wenn ihr das Teamfeature sinnvoll nutzt, um eure Widersacher abzulenken. Insgesamt überzeugen die Endbosse restlos, in den Gebieten Abwechslungsreichtum und Fairness. Ist auch diese Hürde überwunden, könnt ihr den letzten Geysir verwenden und zurück an die Oberfläche gelangen. Eine Fahne zeigt zudem an, ob ihr alles in der Höhle gefunden habt. In diesem Wechsel zwischen Oberwelt und Höhlen findet das Spiel statt, wobei die Höhlen das eindeutige Schwergewicht im Spieldesign darstellen und man sich auch am längsten in ihnen aufhält. Die erste Höhle jedoch hat nur 2 Sublevels zu bieten und anstatt eines Endgegner, wartet am Ende eine seltsame Blume auf euch.

Neue Helden braucht das Land                           
 
Seltsam deswegen, weil sie lila ist. Werft ihr nun eines eurer Pikmin in sie hinein, lernt ihr eine der zwei neuen Arten kennen: Die lila Pikmin sind zehnmal so schwer wie gewöhnliche, sind etwas langsam, können dafür aber auch zehnmal soviel tragen. Dies erklärt auch, wie man Objekte tragen lassen kann, die über 100 Pikmin verlangen, obwohl man maximal nur 100 auf dem Feld haben darf. Ferner können sie bei einem Wurf auf einem Gegner diesen kurz zur Benommenheit verhelfen oder ihn gleich dank ihres Gewichtes besiegen. Etwas später im Spiel werdet ihr auch auf die zweite neue Art treffen – die weißen Pikmin. Diese sind sehr klein und flink und können mit ihren roten Augen vergrabene Schätze finden und ausbuddeln. Dazu sind sie immun gegenüber Gift und selbst hochgiftig. Wenn also ein normaler Gegner sie verspeisen sollte, wird er auf der Stelle tot umfallen. Jedoch solltet ihr keinesfalls leichtsinnig mit den zwei neuen Arten umgehen, da ihr neue Exemplare nur in Höhlen bekommen könnt. Neben diesen neuen Pikmin Arten, gibt es noch die aus dem Vorgänger bekannten, die jedoch alle eine Zwiebel ihr Eigen nennen und somit die Reproduktion sehr viel einfacher ist. Die schon genannten roten Pikmin sind wie im Vorgänger feuerfest und sehr gut im direkten Kampf. Die blauen sind die einzigen unter den Pikmin, die im Wasser nicht ertrinken und problemlos auf dem Grund spazieren können und die gelben Pikmin fliegen dank großer Ohren nicht nur weiter in der Luft (Wie erinnern uns an Dumbo…), sondern sind zudem nicht gefährdet gegenüber Elektrizität.

Auf zu neuen Ländern                                  
 
Am Ende der ersten Höhle werdet ihr einen Schatz finden, in dem euer Schiff einen Computerchip entdecken wird, welcher ihm ein weiteres Gebiet anzeigt. Schon habt ihr die Möglichkeit, im „Wald des Erwachens“ zu landen, dem zweiten Gebiet von insgesamt vier. Hier werdet ihr auch erstmals mehr Übersicht brauchen und die Kamera öfters benutzen. Mit L zentriert ihr die Kamera auf den gerade ausgewählten Charakter, mit R könnt ihr in 3 Stufen zoomen, beim Gedrückthalten auf Augenhöhe des Anführers schalten und mit Z schließlich das Geschehen aus einer Vogelperspektive betrachten. Auch eure Anzahl an Widersachern und vor allem die Art, wie sie euch das Leben schwer machen, zieht den Schwierigkeitsgrad langsam aber stetig nach oben. Zum Glück werdet ihr aber schon bald auf so genannte Dreimasterblumen treffen, von denen es zwei Arten gibt. Werfen eure Pikmin deren Beeren auf die Erde und bringen insgesamt zehn einer Art zur Zwiebel, erhaltet ihr ein Spray. Bei lila Beeren gibt es beispielsweise das Ultra-Bitter Spray. Einmal das Steuerkreuz nach oben gedrückt und schon wird der Gegner, der in eurer Blickrichtung steht für einige wertvolle Sekunden versteinert.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.0