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Pikmin 2

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Dieser erste Tag hat keinerlei Zeitlimit, ihr dürft euch soviel Zeit lassen wie ihr wollt. Nach einer Abrechnung, auf der ihr lesen könnt, was ihr alles gemacht habt, bekommt ihr noch eine E-Mail von eurem Chef (später auch von Verwandten und sogar Spam Mails…) und das Spiel fragt, ob es speichern soll. 
 
Ab dem 2. Tag eurer Expedition gibt es nun das schon aus Teil 1 bekannte Zeitlimit, mitsamt der bekannten Sonnenstandsanzeige am oberen Bildschirmrand – so habt ihr ca. 15 Minuten Zeit, bis es wieder dunkel wird und ihr schnell alle eure Pikmin wieder beisammen haben müsst, bevor die nachtaktiven Viecher sie verspeisen können. Doch ansonsten gibt es kein Limit: Ihr könnt euch für das Erreichen des Spielzieles soviel Zeit lassen, wie ihr wollt – das 30 Tage Zeitlimit des Vorgängers gehört damit der Vergangenheit an. Seit ihr erneut im Friedvollem Tal gelandet, werdet ihr schon nach kürzester Zeit auf einen geheimnisvollen Eingang zu einer Höhle stoßen und damit einer der größten Neuerungen zum Vorgänger.

Und wandere ich auch im Dunkeln….                                          
 
Mittels des Druckes auf dem A Knopf werden euch die Gefahren eingeblendet, die im Innern der Höhle warten (wie z.B. Feuer oder Wasser). Seit ihr in die Höhle hinabgetaucht, werdet ihr feststellen, dass von nun an die Zeit angehalten wird  - ihr habt also genügend Zeit, alles in Ruhe zu erforschen. Die Ablauf ist hierbei folgender: Alle Höhlen haben mehrer Ebenen, „Sublevels“ genannt. In jeder dieser Ebene sind Schätze versteckt, die in gewohnter Manier zu eurer Gondel (der Spitze eures Raumschiffes), die am Startpunkt wartet, getragen werden müssen, damit diese sie einsammeln kann. Jedoch gibt es in den Höhlen deutlich mehr Hindernisse und Gefahren. Deswegen solltet ihr die ganze Zeit auf jedes einzelne eurer Pikmin aufpassen, da aus Gegnern, die sich natürlich ebenfalls hier tummeln, nach ihrem Ableben keine neuen Pikmin hergestellt werden können, sondern lediglich ein paar Pokos, weil die Zwiebel unter der Oberfläche nicht zugäntlich ist. Deswegen solltet ihr immer vor Betreten der Höhle, die Pikmin mit Bedacht auswählen, da es oft darauf ankommt, zur richtigen Situation, die richtige Art der kleinen Kerle zur Hand zu haben. Zum Glück gibt es jedoch Blumen, die euch hier helfen: Werft ihr ein Pikmin in beliebiger Farbe dort hinein, kommt eines in der jeweiligen Farbe der Blume wieder zurück. Allerdings kann man pro Blüte nur 5 Pikmin umwandeln und ihre Anwesenheit ist recht selten. Noch seltener ist eine Blüte, die euch für ein hineingeworfenes Pikmin, 5 neue ausspuckt. Sollte ihr mal in einem der Stockwerke zu viele Pikmin verloren haben, könnt ihr bedenkenlos auf euerem GameCube Reset drücken – das Spiel speichert automatisch nach jedem Stockwerk, sodass ihr immer an den Anfang des Sublevels zurückkehren werdet, in dem ihr resettet habt. Wollt ihr vorzeitig ganz aus der Höhle herauskommen, so könnt ihr über den Menübildschirm die ganze Aktion abbrechen. Beachtet aber hierbei, dass dann alles umsonst war und ihr keinerlei Schätze behalten dürft, die ihr dort gefunden habt. Nach einiger Zeit werdet ihr auch auf einen Geysir treffen – dieser ermöglicht euch eine Rückkehr an die Oberfläche und dabei alle bisher gefunden Schätze zu behalten. Jedoch sollte es euer Ziel sein, alle Stockwerke einer Höhle abzuklappern, vor allem, da ihr nach der Benutzung eines Geysirs beim erneuten Betreten der Höhle wieder im ersten Sublevel starten müsst. Zudem wird euch dann auffallen, dass das Design der Sublevels zufallsgeneriert ist, jedoch werden, um Probleme zu vermeiden, feste Bauten im Layout beibehalten  Hat man eine weitere Höhle gefunden, geht es ein Stockwerk tiefer und ins nächste Sublevel, so lange, bis ihr im finalen Sublevel angekommen seid und ein mächtiger Boss auf euch lauert.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.0