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Pikmin 2

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Doch vorher gilt es noch, den Käfer plattzumachen: Dazu haltet ihr den A Knopf gedrückt und werft die Pikmin auf seinen Körper. Der Cursor auf dem Boden gibt euch an, wo genau die Pikmin landen werden. Die Pikmin selber werden in einem kleinen Radius mittels des C Sticks gesteuert. Eine runde Energieanzeige über dem Kopf des Gegners gibt euch Auskunft, wann es um ihn geschehen sein wird – dies gilt allerdings auch für Olimar und Louie, die sich bis auf kleine Schläge sowieso nicht optimal wehren können und dieses Feld, zumindest bis zu einem bestimmten Punkt im Spiel, lieber den Pikmin überlassen sollten. Mit der X Taste nehmt ihr hingegen die Pikmin wieder aus eurem Dienst und sie teilen sich in ihre farblich unterschiedlichen Gruppen ein (auf die ihr aber erst später treffen werdet). Ist der Käfer besiegt, fällt er tot um und euer Schiff meldet sich, mit der Meldung, dass es wieder Kontakt zu Louie aufnehmen konnte. Da euch sowieso ein Hindernis den Weg versperrt (in diesem Fall eine Papiertüte), könnt ihr nun mit der Y Taste zu Louie wechseln und steuert Olimars schusseligen Assistenten ebenfalls mit dem Analogstick durch die Gegend. Nach ein paar Metern werdet ihr Bekanntschaft mit der so genannten Zwiebel der roten Pikmin machen. In diesen seltsamen Gewächsen, die ihr Mutterschiff darstellen, wohnen und schlafen die Pikmin, in diesem Falle die rote Art. Plötzlich ploppt aus einer oberen Öffnung der Zwiebel ein Keim hinaus und landet in der Erde. Mit einem Druck auf dem A Knopf zieht ihr diesen aus der Erde und schon blickt Louie ein rotes Pikmin neugierig an. Direkt neben der Zwiebel sind Blumen zu finden, die einen seltsamen Kern im Innern tragen. Nehmt ihr jetzt den roten Pikmin und werft ihn dort hin, so bekämpft dieser den Stiel der Blume, bis diese zusammenfällt und er den Kern der Blume zu seiner Zwiebel trägt. Diese nimmt ihn sofort auf und produziert aus den Mineralien neue Pikmin, die man wie gehabt durch Drücken von A aus der Erde holt. Genau dasselbe geschieht mit den toten Körpern eurer besiegten Feinde. Nachdem ihr alle Blumen „abgeholzt“ habt, werdet ihr an einer gigantischen Batterie vorbeikommen, die jedoch zu schwer für euch sein wird, da ihr nicht genug Pikmin bei euch führt um sie hochheben zu können. Eine Anzeige über den zu tragenden Objekten gibt immer Auskunft darüber, wie viele Pikmin ihr für den Transport benötigt. Maximal können 100 Pikmin gleichzeitig auf der Erdoberfläche sein, unbegrenzt ist hingegen der Raum in den Zwiebeln, deren Pikmin ihr durch das Drücken des A Knopfes und der dann folgenden Auswahltafel, herausholen könnt. Eine Anzeige am unteren Bildschirmrand gibt euch ständig Auskunft darüber, wie viele Pikmin gerade in eurer Gruppe sind, wie viele frei und ungeschützt herumlaufen und wie viele ihr insgesamt besitzt.

Zu zweit sind wir stark
Letztendlich steht ihr mit Louie genau auf der anderen Seite der Papiertüte. Hier kommt der erste Ansatz des Teamworks zur Geltung. Während ihr nun mit Louie alle seine Pikmin auf die Oberfläche werft, wechselt ihr wieder mit Y zu Olimar und macht genau dasselbe mit seiner kleinen Truppe – und schon seht ihr, wie das Hindernis dank des Gewichtes zusammenklappt und ihr seid wieder vereint, mitsamt den Pikmin. Nun ist es auch kein Problem mehr, die Batterie zum Schiff tragen zu lassen und euer erster Schatz gehört euch. Später werdet ihr exzessiv vom Team Feature Gebrauch machen. So werdet ihr nicht nur zum Lösen von Rätseln immer wieder damit herumexperimentieren müssen, sondern könnt so auch viel effektiver arbeiten: Während Gruppe A gerade damit bemüht ist, eine Wand einzuschlagen, trägt Gruppe B die besiegten Gegner zu der Zwiebel usw.  An diesem Punkt wird euch das Schiff in den wohlverdienten Feierabend schicken und das Raumgefährt zischt mitsamt der Zwiebel der roten Pikmin in den Orbit um vor dem nachtaktiven Getier auf dem Boden sicher zu sein.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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Leserwertung:
9.0