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Paper Mario: Die Legende vom Äonentor

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 Spiel-Infos: Paper Mario: Die Legende vom Äonentor
Paper Mario 2: Die Legende vom Äonentor Boxart Name: Paper Mario: Die Legende vom Äonentor (PAL)
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 12. November 2004
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
Dolby Pro Logic II, 60 Hz Modus
Ein neues Mario Spiel kann in der Welt der Videospiele heutzutage meist schon als Anlass zur Feier eines weiteren Meilensteins gelten. Zwar ist das Prinzip immer ähnlich – häufig sogar unverschämt gleich – trotzdem strotzen alle Titel so vor Einfallsreichtum, dass es nicht weiter stört, wenn Peach es wieder einmal fertig gebracht hat, entführt zu werden und Mario wie immer seine bekannte Rolle als Retter übernehmen muss. Lest im Folgenden, wie Paper Mario als Ableger eines ungewöhnlichen Stammes in dieses Schema passt.

Ein Brief von der Geliebten
Die Story ist an und für sich recht einfach, wobei viel Comedy in die einzelnen Kapitel geflochten wurde. Peach befindet sich zu Beginn des Spiels auf einer Reise, welche sie unter anderem auch nach Rohlingen führt. Dort trifft sie auf dem hiesigen Marktplatz eine seltsame Person, die ihr eine Karte überlässt, die angeblich zu einem gewaltigen Schatz führt. Da die rosarote Prinzessin sich allerdings nicht alleine auf die Suche traut, schreibt die flux einen Brief an Mario, in dem sie um seine Unterstützung bittet und legt freundlicherweise auch gleich die Schatzkarte bei. Selbstverständlich macht unser bärtiger Klempner sich auch gleich auf den Weg und schippert hinüber nach Rohlingen. Dort angekommen ist die Prinzessin nirgendwo aufzufinden, allerdings trifft Mario auf Gumbrina, seine erste Begleiterin und fortan Mitglied der Party. Zusammen machen sie sich auf zu Prof. Gumbart, um das Rätsel der Karte zu lösen. Mario erfährt von Peaches erneuter Entführung und dass es sich bei der Karte um ein Hilfsmittel dazu handelt, das legendäre Äonentor zu öffnen. Hierzu müssen Kristalle gefunden und zusammen getragen werden, die überall auf der Welt verteilt lagern. Und somit beginnt das Abenteuer…

Ein ganz eigener Stil
Paper Mario 2 weiß von der ersten Minute an zu verblüffen. Vor allem, wer den ersten Teil auf dem Nintendo 64 nicht gespielt hat, muss sich zunächst mal an die interessante Optik gewöhnen. Ihr spielt nämlich tatsächlich in einer Papierwelt. Zwar gibt es dreidimensionale Häuser, allerdings stellt sich beim Betreten des ersten heraus, dass diese nur zusammen gefaltet sind und beim Eintreten auseinanderklappen, um das Innere zu offenbaren. Auch alle Personen sowie Pflanzen sind sozusagen hauchdünn. Wechselt ihr die Laufrichtung, so „klappt“ Mario sich in die angegebene Richtung um. Ansonsten ist größtenteils alles in recht verspielter und farbenfroher Optik gehalten. Alte Bekannte aus früheren Spielen und vertraute Soundsamples erhöhen angenehm den Wiedererkennungswert und lassen jeden Nintendo-Veteranen sich sofort heimisch fühlen.
 Autor:
Christian Leinen
Testbericht
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Leserwertung:
8.9