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Pac-Man vs.

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 Spiel-Infos: Pac-Man vs.
 Boxart Name: Pac-Man vs. (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 2-4
Features:
Connectivity
Wenn Shigeru Miyamoto an einem neuen Spiel arbeitet, kann man meist mit Spielspaßgranaten rechnen. Was aber, wenn eines dieser Spiele prinzipiell schon uralt ist, einst auf den ersten Spielautomaten überhaupt lief und Pac-Man heißt?

Kann es das Remake des Urzeit-Münzfressers mit den heutigen Technikkrachern aufnehmen oder ist der gelbe Klops mittlerweile in die Jahre gekommen?

Pillen mit Hardwarehunger?
Um das Spiel überhaupt starten zu können, benötigt der potentielle Pac-Man-Pro dreierlei: Das Spiel "R:Racing" (Pac-Man vs. liegt diesem kostenlos bei, es ist einzeln leider nicht erhältlich), einen 60Hz-fähigen Fernseher und mindestens einen Game Boy Advance samt GCN-Link-Kabel. Damit dann auch der geforderte Spielspaß aufkommt, sollte man sich mit mindestens zwei Spielpartnern ausrüsten (besser drei), und die Party kann beginnen!

Pillendreher im Original
Das eigentliche Pac-Man sollte allgemein bekannt sein: Die gelbe, gefräßige Knutschkugel Pac-Man sammelt in einem recht ausgedehnten Labyrinth kleine Pillen, große Pillen und Obst. Sowohl kleine Pillen als auch das zufällig auftauchende Obst spenden Punkte, während die großen Pillen Pac-Mans einzige Verteidigung gegen die gemeinen Geister bilden, welche ebenso den Level unsicher machen. Normalerweise völlig ungeschützt gegen deren tödliche Berührungen, kann der pillensüchtige Medizinball mit Power-Pillen-Unterstützung die Geister wieder in ihre Startposition schicken und sie damit für kurze Zeit aus dem Weg räumen, was wiederum Punkte einbringt.

Pillepalle in der Neuzeit
Das Spielprinzip auf dem Cube funktioniert nun folgendermaßen: Ein Spieler, der zufällig ermittelt wird, übernimmt den GBA und damit die Rolle von Pac-Man. Er sieht auf seinem Display das komplette Spielfeld einschließlich aller Geister und spielt im Grunde das ganz normale Pac-Man-Originalspiel.
Die Mitspieler übernehmen die Rolle der Geister und schauen derweil auf den TV-Screen. Der Clou dabei ist, dass die Spieler jeweils nur einen kleinen Ausschnitt des Labyrinthes sehen, was es schwerer macht, den Pac-Spieler zu finden und dessen Punktejagd zu beenden. Darum stellen sich bald Absprachen der Geist-Spieler untereinander ein, um Pac-Man durch geschickte Navigation aufzuhalten, zudem können diese auch erwähntes Obst aufsammeln, um ihren Sichtradius zu erweitern. Falls weniger als drei Spieler die Geister übernehmen, lassen sich die KI-gesteuerten Buhmänner durch Berührung in einen Geist eigener Farbe umformen und helfen so dem entsprechendfarbigen Geist-Spieler.
 Autor:
Timo Wienekamp
Testbericht
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