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NHL 06

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 Spiel-Infos: NHL 06
NHL 06 Boxart Name: NHL 06 (PAL)
Entwickler: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Erhältlich seit: 22. September 2005
Genre: Sport - Eishockey
Spieler: 1-4
Features:
keine
EA bittet zum jährlichen Tanz auf dem Eis: Mit NHL 06 hatte es sich der Softwaregigant zur Aufgabe gemacht, nach dem stark Arcade-lastigen Vorgängerspiel wieder auf die Pfade einer Simulation zurück zu kommen. Um die Einhaltung dieses Versprechens sicherzustellen, haben wir uns die Version für den Nintendo GameCube näher angeschaut.

Der erste Blick
Nach einem rasanten Intro in bester Videoclip-Manier steht ihr auch schon im Auswahlmenü von NHL 06 und es bietet sich das für Kenner gewohnte Bild. Unter „Play Now“ könnt ihr einfach ohne großartige Vorbereitungen loslegen und ein schnelles Match alleine oder mit vier Mitspielern abhalten. Im „World Cup of Hockey“ Modus hingegen spielt ihr gegen fünfzehn der besten Nationalmannschaften aus aller Welt in einem Turnier um den begehrten Pokal. Unter „Season“ wird, wie der Name schon aussagt, eine ganze Saison mit einem aus Europa stammenden Verein bestritten, wobei ihr lediglich zwischen Teams aus Deutschland, Schweiz, Finnland und Schweden wählen könnt, noch dazu mit letztjährigen Daten. Solltet ihr damit nicht zufrieden sein, greift ihr einfach EA-typisch zum eingebauten Editor und bastelt neben Spielern und Mannschaften ganz einfach auch eigene Turniere zusammen.

Aber wie zuvor macht auch dieses Jahr der „Dynasty-Modus“ den Großteil des Spielspasses aus. Hier schlüpft ihr in die Rolle eines Managers und müsst euch um die Geschicke eines freiwählbaren Teams kümmern. Ihr müsst euch also in Verhandlungen um einzelne Spieler bemühen, ihre Gehälter regeln, euch um das empfindliche Gemüt eurer Jungs kümmern (wer nicht oft genug spielen darf, hat bald keine Motivation mehr für euer Team übrig), für die Fans sorgen und selbstverständlich die Teamaufstellungen regeln. Den größten Teil machen allerdings auch hier wieder die Matches aus, weswegen sich die so gewaltig klingende Optionsvielfalt schnell wieder relativiert und ihr euch in der Mehrheit wieder auf das Spielen konzentrieren müsst – wenn ihr denn spielt, denn der Dynasty-Modus stellt es auch frei, ob ihr nicht der CPU das Simulieren einer Partie überlassen wollt. Dann nehmt ihr euch jedoch den besten Teil auf der Disc.

Auf dem Eis
Befindet ihr euch endlich auf dem kühlen Eis, machen sich auch schon nach wenigen Augenblicken die ersten Änderungen bemerkbar. Jeder Spieler verfügt nun über eine Anzeige, die Auskunft über die derzeitige Kondition gibt. Anders als im Vorgänger, in dem die Spieler die ganze Spieldauer über von einem Tor zum nächsten flitzen konnten, ist diesmal ein bedachter Einsatz der Sprint-Taste das A und O, sonst bewegen sich die eigenen Recken schon nach kurzer Zeit wie die Schnecken über das Eis und der Gegner hat leichtes Spiel. Außerdem verlieren die Aktionen der Spieler an Präzision, wenn sie mit erhöhtem Tempo agieren, was schon mal zu Fehlpässen oder misslungenen Tricks führen kann. Besagte Tricks sind eine Neuerung, die schon in anderen Spielen aus dem Hause EA Einzug gehalten haben: Mit dem C-Stick können besonders talentierte Spieler, die mit einem Stern gekennzeichnet werden, die Trickkiste öffnen und einige sehr ansehnliche Manöver vom Stapel lassen. Da wird dann zum Beispiel der Puck ein paar Zentimeter in die Höhe gelupft, um ihn dann mit Schmackes Richtung gegnerisches Tor zu befördern oder die Scheibe einfach respektlos durch die Beine der Kontrahenten gerettet.
 Autor:
Oliver Sautner
Testbericht
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